Waldfeucht am Tropf des Kreises

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Waldfeucht. Kämmerer Johannes Blank hat schon eingangs in seiner Haushaltsrede klargemacht, dass die Gemeinde Waldfeucht am Tropf des Kreises Heinsberg hängt.

Denn in Anbetracht der Tatsache, dass die Gemeinde schon im Haushaltsjahr 2009 mit weniger Schlüsselzuweisungen von 370.000 Euro und einer gestiegenen Kreisumlage von 400.000 Euro leben musste, fehlten in der Gemeindekasse 770.000 Euro. Für das Haushaltsjahr 2010 werden die Schlüsselzuweisungen noch mal um 200.000 Euro reduziert, dabei fordert der Kreis aber noch einmal 400.000 Euro zusätzlich an Kreisumlage.

Gleichzeitig brechen die gemeindliche Gewerbesteuer und der gemeindliche Anteil an der Einkommenssteuer um rund 600.000 Euro weg. „Wenn nicht eine rasche Kehrtwende eintritt, verbleibt uns nur der kontrollierte Gang in die Haushaltssicherung”, so der Kämmerer.

Zudem belasten die enormen Jahresfehlbeträge im gesamten Finanzplanungszeitraum bis Ende 2013 die Gemeinde. Hierdurch wird eine Spiralbewegung bezüglich der Verringerung des Eigenkapitals in der gemeindlichen Bilanz in Gang gesetzt, die dazu führt, dass die Kriterien für den Haushaltsausgleich immer schwerer einzuhalten sind.

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