Wahlbeteiligung auch im Kreis Heinsberg deutlich zurückgegangen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Die Wahlbeteiligung ist bei der Kommunalwahl auch im Kreis Heinsberg am Sonntag spürbar zurückgegangen: von 57,7 auf 55,0 Prozent bei der Kreistagswahl.

Während die Zahl der Wahlberechtigten von 198.089 im Jahr 2004 auf 204.369 im Jahr 2009 in die Höhe kletterte, sank die Zahl der Wähler von 114.348 auf 112.438. Also unterm Strich: 6280 Wahlberechtigte mehr, aber 1910 Wähler weniger.

Mit besonderem Augenmerk war das Abschneiden der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften NPD verfolgt worden. „Wir hätten es gerne verhindert”, so kommentierte Landrat Stephan Pusch den erneuten Einzug der NPD mit einem Sitz in den Kreistag. Bei der Landratswahl kam Helmut Gudat von der NPD auf 2,1 Prozent.

Bei der Kreistagswahl verbuchte die Partei 1,6 Prozent. Dies waren 0,1 Prozentpunkte (oder absolut 78 Stimmen) mehr als im Jahr 2004. Doch dieser Zuwachs relativiert sich, wenn man betrachtet, dass die NPD im Jahr 2004 nur in 13 der 27 Kreistagswahlbezirke Kandidaten nominiert hatte und folglich nur dort auf den Stimmzetteln gestanden hatte. Obwohl die NPD diesmal alle 27 Bezirke besetzt hatte, hielt sich ihr Plus in Grenzen.

Am kommenden Donnerstag, 3. September, tagt um 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Kreishauses in Heinsberg an der Valkenburger Straße der Wahlausschuss des Kreises Heinsberg. Dann werden die endgültigen Ergebnisse der Landratswahl und der Kreistagswahl festgestellt.
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