Wagner will Liberale aufrichten

Von: anna
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Sie wollen beim Kreisparteitag der FDP kandidieren: Peter Hermanns als stellvertretender Vorsitzender, Stefan Lenzen als Pressesprecher, Klaus Wagner als Vorsitzender, Dieter Görtz als Schatzmeister und David Stolz als stellvertretender Vorsitzender (v. l. n. r.). Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Der Jurist Dr. Klaus-Jürgen Wagner, der 1961 in Bochum geboren wurde und seit Mitte 2012 in Wegberg-Arsbeck lebt, will sich beim Kreisparteitag der FDP am 24. Januar um den Vorsitz des Kreisverbandes bewerben. Das hat er jetzt beim Ortsparteitag der Heinsberger FDP erklärt, wo er zu Gast war.

Er will damit die Nachfolge von Andreas Rademachers antreten, der nicht mehr für den Kreisvorstand kandidieren will. Rademachers hatte im Dezember erklärt, er wolle für die FDP ­„einen Neuanfang auf allen Ebenen“ ermöglichen. Andererseits liege sein Schwerpunkt jetzt erst einmal in seiner anstehenden Promotion.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft war Wagner zunächst Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, dann Richter am Finanzgericht Düsseldorf, wo er seit Mitte 2009 als Vorsitzender Richter tätig ist. Von 2003 bis 2005 war er für zwei Jahre abgeordnet ins Bundesministerium der Justiz. Privat führte ihn sein Weg von ­Bochum über Dortmund und Langenfeld nach Arsbeck, wo er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin wohnt.

Freiheit und Liberalität

Der FDP gehört Wagner seit 2001 an. Die Begriffe „frei“ und „liberal“ sind es, die ihm bei der Zugehörigkeit zu dieser Partei ganz wichtig sind. „Die Freiheit ist ein wichtiger Kern der Demokratie und damit unserer Gesellschafts- und Werteordnung“, schreibt er dazu auf seiner Internetseite. Liberalität bedeute in Verbindung damit, auch die Freiheit anderer zu akzeptieren. „Liberal sein, heißt damit für mich auch, offen für neue Ideen zu sein.“ Freiheit und Liberalität gingen weit über die Tagespolitik hinaus. „Liberale Politik denkt über das Jetzt hinaus auch an die Zukunft“, so Wagner weiter.

Von 2009 bis zu seinem Umzug nach Arsbeck war er Mitglied des Kreistages in Mettmann, zugleich Vorsitzender des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten und Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss. Bei den Kommunalwahlen im Mai dieses Jahres kandidiert er auf Listenplatz zwei für den Heinsberger Kreistag.

Nach dem Ergebnis der Bundestagswahl 2013, das Wagner auf seiner Internetseite als „desaströs“ bezeichnet, gelte es, die FDP auch im Kreis Heinsberg politisch wieder aufzurichten, erklärte er bei seiner Vorstellung in Heinsberg-Unterbruch.

Lenzen führt Reserveliste an

Als seine beiden potenziellen Stellvertreter stellten sich in Unterbruch der Heinsberger Stadtverbandsvorsitzende David Stolz vor und Peter Hermanns aus Übach-Palenberg. Schatzmeister will Dieter Görtz aus Gangelt bleiben. Ebenfalls erneut als Schriftführer des Kreisvorstandes will Wolfgang Strahlen aus Wegberg kandidieren. Als Pressesprecher würde sich Kreistags-Spitzenkandidat Stefan Lenzen gerne künftig nicht nur für den Stadtverband Heinsberg und für die Kreistagsfraktion, sondern auch für den Kreisverband engagieren, wie er in Unterbruch erklärte. Stefan Lenzen führt die FDP-Reserveliste für die Kreistagswahl an.

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