Vorbereitung der „Dorfwerkstatt”: Bürgern liegt ihr Ort am Herzen

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
Im  historischen Schulgebäude
Im historischen Schulgebäude wünschen sich die Braunsrather u.a. eine Nutzung der Vereinswelt. Foto: -agsb-

Waldfeucht-Braunsrath. Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen und Josef Vraetz von der Gemeindeverwaltung Waldfeucht haben in der Bürgerhalle zahlreiche Braunsrather Bürgerinnen und Bürger zur Vorbesprechung des Projektes „Dorfwerkstatt” begrüßt.

Die Erfolge der bisherigen Dorfwerkstätten in der Leader-Region „Der Selfkant” in Birgden, Haaren, Schalbruch und Waldfeucht (Erfolg Gold auf Kreisebene und Silber auf Bundesebene „Unser Dorf hat Zukunft) weckten in Braunsrath Interesse.

Josef Vraetz stellte das Konzept kurz vor, in dem aus der Bürgerschaft heraus Ideen entwickelt werden können. Wobei Vraetz vor allem positive Beispiel aus Waldfeucht nannte, wo aus der Bürgerschaft heraus viele Aktivitäten (auch durch privates Sponsoring) vorbildlich umgesetzt wurden und zum großen Erfolg führten, dabei aber die Gemeindekasse, wenigstens zum Teil, nicht belastet wurde. Vraetz nannte auch Voraussetzungen zur Förderung überregionaler Stellen. Die Kernfrage des Abends war: Wo will Braunsrath in der Zukunft hin. Und ein Kernpunkt aus den bisherigen Dorfwerkstätten soll auch die Braunsrath gelten: Der Ortskern darf nicht aussterben.

Die Stärken und Schwächen des Ortes Braunsrath wurden anschließend durchleuchtet. Dabei hatten die Bürger schon viele Themenvorschläge in Petto. Die Liste könnte kaum vielfältiger sein. So steht die Nutzung leerstehender Räume ebenso im Interesse der Bürger wie die Gestaltung des Kirchplatzes, der Kinderspielplatz Mühlenberg, die Schließung vieler Baulücken, das Café am Kloster Maria Lind, bessere Parkmöglichkeiten im Ortskern, die Verkehrsberuhigung im Ortskern, die Neugestaltung Clemensstraße, mehr Angebote für Senioren und Jugendliche, ein Generationenplatz sowie Raummöglichkeiten der Vereine.

Josef Vraetz notiert alle Vorschläge, die bis zum Herbst auf ihre Förderwürdigkeit geprüft werden sollen, damit dann der offizielle Einstieg in die Dorfwerkstatt erfolgen kann.

Bürgermeister Schrammen lobte die erste Ansätze. Alle Vorschlägen beinhalteten erhebliche Verbesserungen für die Lebensqualität in Braunsrath.

Kernthema des Abends war die künftige Nutzung der Alten Schule. Bis vor wenigen Monaten wurde in dem Gebäude noch unterrichtet. Die Sorge der Bevölkerung ist es, dass dieses historische Gebäude als Mit-Wahrzeichen des Ortes verfällt, war an diesem Abend zu hören.

Viele Anwesende wünschten sich eine Nutzung durch die Vereinswelt (unter anderem musizierende Vereine). „Wenn hier kein Bedarf für die Nutzung des Gebäudes besteht, muss sich die Gemeindeverwaltung Gedanken machen. Es gibt absolut keinen Plan B seitens der Gemeindeverwaltung”, entgegnete Schrammen Gerüchten, die Nutzung des Gebäudes sei bereits geregelt.

Die Bürger brachten sogleich ein paar interessante Ideen ein: So könnten unter anderem eine Kleiderkammer oder soziale Einrichtungen in der Akten Schule eine Heimat finden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert