Von Umbau am Bagger bis zu 3D-Drucker

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Konstruktion und Fertigung eines 3D-Druckers: Dies war eine der Projektarbeiten an der Fachschule für Technik in Erkelenz. Foto: Passage

Kreis Heinsberg. Im Rahmen der Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker in der Fachschule für Technik am Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz müssen alle Studierenden eine Projektarbeit erstellen. Erklärte Ziele sind die Zusammenführung der einzelnen Fachgebiete und der Nachweis der Befähigung zu problem- und lösungsorientiertem Handeln.

Die Themenstellungen können von den Studierenden selbst erarbeitet und eingereicht werden. Es ist von Seiten der Fachschule für Technik ausdrücklich gewünscht, dass die Studierenden dafür Kontakte mit Firmen knüpfen und praxisorientierte Problemstellungen bearbeiten.

Status eines Fachs

Die Projektarbeit hat aufgrund ihres Stellenwertes in der Stundentafel (bis zu 320 Unterrichtsstunden) den Status eines Faches und wird auf dem Zeugnis unter Angabe des Themas mit einer Note ausgewiesen.

Die unterrichtliche Umsetzung erfolgt in der zweiten Hälfte des Bildungsgangs in der Regel zeitlich zusammenhängend.

Während der Projektarbeit findet kein weiterer Unterricht statt, das heißt die Unterrichtszeit wird für die Bearbeitung des Projekts genutzt.

Die Projektarbeit liefert den lernorganisatorischen Rahmen, in dem, losgelöst von Zuordnungen zu anderen Fächern oder Lernfeldern, erworbene Kompetenzen bei der Durchführung eines umfassenden berufsrelevanten Projektes angewandt und weiterentwickelt werden können.

Für die Projektarbeit werden keine inhaltlichen Vorgaben gemacht. Die Themen der Projekte können durch die Arbeitsgruppen selbst gewählt werden. Dabei stehen die Lehrenden beratend zur Seite, um zu gewährleisten, dass die Projekte sowohl realisierbar sind als auch dem der Kompetenzentwicklung entsprechenden Anforderungsniveau gerecht werden. Die Projekte laufen in Arbeitsgruppen teamorientiert.

Die Gestaltung und der Verlauf des Arbeitsprozesses sind neben der Erstellung und der Präsentation eines Arbeitsproduktes als Ergebnis der Projektarbeit anzusehen.

Die nun im Erkelenzer Berufskolleg von der Abschlussklasse präsentierten Projektarbeiten im Überblick:

Machbarkeitsstudie zum Umbau des Schaufelradantriebes am Schaufelradbagger 288: Kooperationspartner:RWE Power AG – Tagebau Garzweiler; Projektteam: Manuel Schiffer, Markus Beul, Sebastian Kohnen; betreuender Lehrer: Johannes Haas.

Auslegung und Konstruktion eines Packstoffprüfstands: Kooperationspartner: SIG Combibloc Systems GmbH; Projektteam: Stefan Kremers, Michel Niessen, Jens Paulußen, Sebastian Riedel; betreuender Lehrer: Bernhard Kauenberg.

Cleaning in Place Filterreinigungsanlage (Vollautomatisiertes Filterreinigungssystem); Kooperationspartner:Neuman & Esser GmbH; Projektteam: Gino Knebel, Sebastian Joepen, Alexander Sieber, Michael Marx; betreuender Lehrer: Jens Christiansen.

Konstruktion einer Messvorrichtung zur Ermittlung der Lagerluft bei gepaarten Schrägkugellagern: Kooperationspartner: Rodriguez GmbH; Projektteam: Dario Pola, André Kreutz, Sebastian Schlecht; betreuender Lehrer: Dr. Markus Soeding.

Konstruktion und Fertigung eines 3D-Druckers als eigene Projektidee: Projektteam: Walter Gribkov, Benjamin Esser, Kevin Hoh­eisel; betreunder Lehrerin: Martina Flöth.

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