Von Kohl bis Kalbshaxe: Lions servieren Kochbuch für die gute Sache

Von: anna
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Über das gelungene Projekt des Kochbuchs für den guten Zweck freuen sich Klaus Sistermanns vom Lions-Club (links) ebenso wie seine Kollegen Marcel Ballas und Thomas Giessing (von rechts) sowie Sarah Przebzersky vom Projekt Nepomuk. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. „Wer is(s)t was in Stadt und Land“ heißt ein neues, vom Lions Club Selfkant herausgegebenes Buch, das mehr ist als ein Kochbuch. Es vereint zwar in einem Band die Lieblingsrezepte von 59 bekannten Persönlichkeiten, verrät aber zugleich auch Details zu Familie, Leidenschaften oder Hobbys.

Zudem spendet der Club ein Drittel des Verkaufserlöses für einen guten Zweck.

Initiator des Buches war schon vor drei Jahren der damalige Club-Präsident Willi Jakobs. „Jeder, der das Kochbuch in die Hand bekommt, wird begeistert sein“, ist sich der aktuelle Club-Präsident Marcel Ballas sicher, der das Werk zusammen mit seinen Club-Kollegen Klaus Sistermanns und Thomas Giessing in den Räumen der Heinsberger Volksbank vorstellte. Von A wie Heinrich Aretz mit seinem Blumenkohl-Auflauf bis W wie Bert Wirtz mit seiner Kalbshaxe, garniert mit Kartoffeln und Selleriesalat, haben sich Ärzte, Politiker und Unternehmer, aber auch Ehrenamtler und andere bekannte Menschen der Region an dem Werk beteiligt. „Die Gambas waren der Favorit, aber natürlich in ganz unterschiedlichen Zubereitungen“, verriet Ballas. „Ein ideales Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten“, schmunzelte er bei der Präsentation des Buches, „das sicher bald schon Sammlerwert haben wird.“

Die Umsetzung sei zwar aufwendig gewesen, aber die Mühe habe sich gelohnt, sind sich Ballas und seine Mitstreiter einig. Zuerst mussten die Protagonisten gefunden werden. In einem zweiten Schritt mussten dann alle Rezepte auch gekocht und fotografiert werden. Entstanden ist so ein reich bebildertes, 130 Seiten starkes Buch im festen, quadratisch-praktischen Einband.

Verkauft wird das Buch für 20 Euro. So sollen mit der Auflage in Höhe von 3000 Stück insgesamt 60.000 Euro zusammenkommen, von denen 20.000 Euro an das Netzwerk „Nepomuk“ gehen sollen, einem Projekt der Jugendhilfe Schloss Dilborn für Kinder und Jugendliche von psychisch erkrankten Eltern, das bisher von der Aktion Mensch gefördert wurde. Für ein Jahr werde die Einrichtung, die jährlich 60.000 Euro benötige, jetzt vom Kreis gefördert, erklärte Sarah Przebzersky. Die Fördermittel des Lions Club in Höhe von 20.000 Euro könnten für Personal- aber auch für Sachkosten eingesetzt werden. Allein im vergangenen Jahr habe das Projekt Nepomuk 173 Kinder betreut, so Przebzersky. Dabei sei die Dunkelziffer noch recht hoch. Geschätzt werde, dass bundesweit 1,5 Millionen Kinder betroffen seien.

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