Von Fanfarenklängen bis zu Riverdance

Von: mabie
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„Winds in Concert“: Das Musikcorps Braunsrath unter der Leitung von Steven Walker bot beim Gemeinschaftskonzert mit West-Harmony in der Festhalle von Gangelt-Hastenrath Musik vom Allerfeinsten. Foto: Markus Bienwald

Kreis Heinsberg. „Winds in Concert“: So war der jüngste Konzertgenuss in der Festhalle von Gangelt-Hastenrath überschrieben. Und damit waren natürlich die vorwiegend aus Blasinstrumenten bestehenden Instrumentierungen der beiden Orchester gemeint.

Wobei das Musikcorps Braunsrath wie auch das Projektorchester West-Harmony vom Kreismusikverband Heinsberg mit einem vielfältigen Repertoire für Abwechslung sorgten.

Sommerliche Temperaturen taten ein Übriges dazu, den gut besuchten Konzertnachmittag zu einer heißen Angelegenheit zu ­machen. Da waren die zu Beginn vom Musikcorps Braunsrath gespielten „Fanfarenklänge“ so etwas wie der gloriose Auftakt zu einem tollen ersten Teil. Leiter Steven Walker hatte die Musiker bestens eingestimmt, sodass der „Schwanensee“ von Tschaikowsky perlig-leicht wie gut gekühlter Champagner in die Ohren der Gäste floss. Die durften sich nach diesem Genuss auf weitere Highlights kompositorischer Art freuen.

John ­Mackey trug beispielsweise „Sheltering Sky“ bei, und ob „The Cry of the Last Unicorn“ nun ein musikalischer Ausdruck des grassierenden Einhorn-Fiebers war, sei dahingestellt. Brillant dargebrachte Musik war das in jedem Fall, so schwoll der Applaus zum Ende des ersten Konzertteils bei „Amazing Grace“ zum Sturm an.

Nach einer kurzen Verschnauf- und Umbauphase war es dann am Projektorchester West-Harmony, die Gäste zu begeistern. Das gelang unter der ausgezeichneten Leitung von Martin Kirchharz ganz vorzüglich.

Mit einem tänzerischen Scherzo im Mittelteil gesegnet, zeichnete das Orchester bei „Jubilee Ouverture“ die für den Komponisten Philip Sparke typischen rhythmischen Verschiebungen und Tempowechsel bestens nach. Wippende Füße im Publikum gab es auch beim Stück „Armenian Dances Part I“.

Die Sammlung von Volksliedern setzte sich nahtlos fort, wurde aber nach Mexiko verlagert. „Danzón No. 2“ von Arturo Márquez und transkribiert von Oliver Nickel durfte mit seiner Lebendigkeit und Strahlkraft nicht fehlen. Das Sahnehäubchen auf dem überaus gelungenen Konzert gehörte aber dem „Riverdance“: 1994 erstmals beim Eurovision Song Contest in Dublin als Zwischenshow gezeigt, begeisterte er auch in Hastenrath in seiner rein klanglichen Version mit Schmiss und dem typischen Takt die Menschen.

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