Kreis Heinsberg - Von AC2 profitieren alle, nicht nur die Gewinner

Von AC2 profitieren alle, nicht nur die Gewinner

Von: disch
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„Wettbewerb in Sport und Unte
„Wettbewerb in Sport und Unternehmen” war ihr Thema: Unter der Moderation von Bernd Büttgens (Mitte) diskutierten Bert Wirtz, Dr. Peter Schimitzek, Herbert Girthen und Egbert Symens (von rechts nach links) bei der Kick-off-Veranstaltung von AC² in der Heinsberger Filialdirektion der Kreissparkasse. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Landrat Stephan Pusch ist von AC², den Geschäftsplanwettbewerben für potenzielle Existenzgründer und wachstumsorientierte Unternehmen, mehr als überzeugt.

„Jeder, der mitmacht, profitiert davon”, warb Pusch bei der Auftaktveranstaltung in der Heinsberger Filialdirektion der Kreissparkasse für eine Teilnahme.

Gründer und Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren immer wieder berichtet: „Das hat ihnen was gebracht.” Er sei stolz darauf, dass etliche Preisträger in den vorangegangenen Runden aus dem Kreis Heinsberg gekommen seien - auch wenn das Gewinnen nach seiner Ansicht nicht im Vordergrund stehen sollte.

Erstmals ist die Gründer-Region Aachen mit dem Kick-off in die Regionen gegangen. Dr. Richard Nouvertné, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heinsberg, hieß rund 120 Gäste in der Heinsberger Filialdirektion willkommen und betonte: „Der Kreis Heinsberg eignet sich hervorragend zum Gründen und Wachsen.”
Vorteile der Wettbewerbe für die Teilnehmer skizzierte Michael F. Bayer, der Geschäftsführer der Gründer-Region.

So können sie kostenlos Beraterleistungen in Anspruch nehmen. Vortrags- und Coachingabende würden angeboten. Kontakte könnten geknüpft werden. Und Gutachter würden die Geschäfts- und Wachstumspläne unter die Lupe nehmen.

Wenn die neunte Runde von AC² am 22. Mai mit der Verleihung der Gründungs- und Wachstumspreise (Dotierung: 31 000 Euro) im Krönungssaal des Aachener Rathauses zu Ende geht, dann wird auch der Innovationspreis der Region Aachen verliehen. Ein Kuratorium mit regionalen und nationalen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik wird über die Preisvergabe entscheiden; Bewerbungen seien nicht möglich, wie Agit-Geschäftsführer Ulrich Schirowski erläuterte.

Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, schlug als Moderator der Kick-off-Veranstaltung in einer Talkrunde mit dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Bert Wirtz, Dr. Peter Schimitzek (CSB-System), Malermeister Herbert Girthen und Egbert Symens (KSK Industrielackierungen) unter dem Thema „Wettbewerb in Sport und Unternehmen” die Brücke zu den Wettbewerbsmottos „Absprung!” und „Powerplay!”.

Sport und Unternehmerschaft seien in Teilbereichen schon zu vergleichen, sagte Wirtz. So seien beispielsweise Ausdauer und Wille notwendig, um Ziele zu erreichen. Jungen Unternehmen empfahl Schimitzek vor allem gleichmäßiges, kontinuierliches Wachstum: „Man sollte nicht so schnell wachsen.”

Girthen berichtete von seiner Freude über den dritten Preis, den er mit seinem Malerbetrieb bei der Wachstumsinitiative von AC² erreicht hatte, und von seinen Absichten zur Umsetzung der Ideen. Mut gehöre dazu, sei aber auch eine Notwendigkeit, „um die Zukunft bewältigen zu können”. Wie Girthen unterstrich auch Symens die Bedeutung von Teamarbeit im Sport wie in Unternehmen. Im Team zum Erfolg zu gelangen, dies sei bei größeren Firmen auch mit kleinen Teams als schlagkräftigen Einheiten - quasi in Form von Unternehmen in Unternehmen - möglich, so Symens.

Eine Frau gewinnt das Schanzenspringen

Sportlich ist das Motto, das die Gründer-Region Aachen dem AC²-Gründungswettbewerb in diesem Jahr gegeben hat: „Absprung!” lautet die Devise. Dieses Motto wurde bei der Auftaktveranstaltung in Heinsberg dank einer Videospiel-Konsole auch gleich in die Tat umgesetzt: Alle Teilnehmer durften sich als Skispringer versuchen. Michael F. Bayer, der Geschäftsführer der Gründer-Region Aachen, eröffnete den Springerreigen und landete nach 61 Metern.

So manche Bruchlandung war zu beobachten. Doch ein solches Missgeschick motivierte Landrat Stephan Pusch erst recht zu weiteren Versuchen, die schließlich mit beachtlichen 122 Metern endeten.Letztlich musste aber auch der Landrat einer Frau den Vortritt lassen: Gabriela Spinger (Training - Coaching - Beratung) aus Hückelhoven, die zum AC²-Beraternetzwerk gehört, schaffte sage und schreibe 147 Meter und war damit die Gewinnerin dieses Schanzenspringens in Heinsberg.

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