Von 4785 Fahrzeugen sind 240 zu schnell

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Ob landesweiter Blitzmarathon, Großkontrollen im Rahmen des eigenen Sicherheitsprogramms oder routinemäßige Tempokontrollen: Die Kreispolizeibehörde Heinsberg hat Raser im Visier. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Für 240 Verkehrsteilnehmer im Kreis Heinsberg hat der vierte landesweite Blitzmarathon finanzielle Folgen: Sie waren zu schnell unterwegs. Verwarnungsgelder oder in Einzelfällen sogar Ordnungswidrigkeitenanzeigen waren fällig.

In den 24 Stunden des Blitzmarathons – von Dienstag, 6 Uhr, bis Mittwoch, 6 Uhr – überprüfte die Kreispolizeibehörde Heinsberg an vielen Kontrollstellen die gefahrenen Geschwindigkeiten – mit Unterstützung des Kreisordnungsamtes ­geschah dies insgesamt sogar an 34 Orten.

„Dass in dieser Zeit die Verkehrsteilnehmer deutlich disziplinierter unterwegs waren als an anderen Tagen, war aufgrund der zahlreichen Vorankündigungen zu erwarten und auch einer der gewünschten Effekte dieses Blitzermarathons“, erklärte Polizeihauptkommissar Jürgen Heitzer von der Pressestelle. „Die immer wiederkehrende Präsenz in den Medien und auf den Straßen zielt darauf ab, dass die Botschaften in den Köpfen der Menschen ankommen. Denn es sollte jedem bewusst sein, dass unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, die Geschwindigkeit die Unfallfolge bestimmt – sie entscheidet über Leben oder Tod! Denn leider war auch in den ersten fünf Monaten des Jahres überhöhte Geschwindigkeit wieder der Killer Nummer eins im Kreisgebiet.“ Bisher hätten 2013 acht Menschen ihr Leben bei Unfällen auf Straßen im Kreis Heinsberg verloren.

Quote von gut fünf Prozent

Beim Blitzmarathon wurden diesmal im Kreisgebiet insgesamt 4785 Fahrzeuge überprüft. 240 Fahrerinnen und Fahrer wurden als „Temposünder“ ertappt – dies entspricht also einer Quote von gut fünf Prozent.

Die Polizei-Pressestelle stellte in ihrer Bilanz auch die umrühm­lichen „Spitzenreiter“ heraus: So wurde in einer 30er-Zone ein Autofahrer mit 56 km/h gemessen, ein anderer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 79 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit in einem 70er-Bereich um 24 km/h überschritten.

Aber nicht allein Tempoverstöße wurden geahndet: Weiterhin wurde festgestellt, dass drei Fahrer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, zwei mit ihrem Handy am Steuer telefonierten und einer den Termin zur Hauptuntersuchung seines Fahrzeuges überschritten hatte.

Die Botschaft des Polizeisprechers lautete: „Auch in Zukunft wird die Polizei weitere solche Kontrollen durchführen, um Menschenleben auf unseren Straßen zu retten!“

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