Erkelenz - Volksbank Erkelenz: Neuer Name und neue Hauptstelle

Volksbank Erkelenz: Neuer Name und neue Hauptstelle

Von: kl
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Erkelenz. Die Volksbank Erkelenz-Hückelhoven-Wegberg heißt zukünftig Volksbank Erkelenz. Ein einstimmiger Beschluss der Vertreterversammlung in der Erkelenzer Stadthalle machte den Weg frei für die Umbenennung, für die der Vorstandsvorsitzende Dr. Veit Luxem in den letzten Wochen intensiv bei der Mitgliedern geworben hatte.

Dennoch hatte er ein wenig Lampenfieber vor der Versammlung und war erleichtert, als die entsprechende Satzungsänderung ohne Gegenstimme beschlossen wurde. „Wenn die Eintragung ins Genossenschaftsregister rechtskräftig ist, werden wir in etwa sechs Wochen mit dem neuen Namen offiziell in die Öffentlichkeit treten”, sagte Luxem bei einem Pressegespräch in der Hauptstelle in Erkelenz.

Für die rund 45.000 Kunden des Geldinstituts mit elf Filialen in Erkelenz, Hückelhoven, Wegberg, Wassenberg, Niederkrüchten und auch Linnich ändert sich nichts. Luxem und seine Vorstandskollegen Josef Brück und Rainer Corsten sehen, wie auch die Vertreter, vornehmlich Vorteile, etwa bei Überweisungsträgern oder Anschreiben, bei denen das „Namensungetüm” verschwindet.

Als Folge der Fusionen war es entstanden, nun sei die Zeit reif für eine Bereinigung, meinte Luxem. Mit einem neuen Namen in einer neuen Hauptstelle in Erkelenz in die Zukunft, so lautet die Maxime. Spätestens 2013 soll der Neu- und Umbau am Konrad-Adenauer-Platz fertig sein.

Die Volksbank blickt zuversichtlich nach vorne, nicht zuletzt positiv gestimmt durch den Verlauf des Wirtschaftsjahres 2009. Luxem legte die Bilanzzahlen der Vertreterversammlung vor. „Wir haben uns in der Finanzmarktkrise gut behauptet und können mit dem Jahr 2009 zufrieden sein.”

Die Bilanzsumme stieg um 5,3 Prozent auf 626 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn wuchs auf 1,14 Millionen Euro an. Das so genannten betreute Kundenvolumen wuchs um 1,9 Prozent auf 1,333 Milliarden Euro, die Einlagen bei der Volksbank um 2,6 Prozent auf 469 Millionen Euro. „Noch zufriedenstellend”, so Luxem, sei in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Gesamtbilanz des Kundenkreditgeschäfts mit 510 Millionen Euro, was einen Rückgang um 3,8 Prozent bedeutete.

Für das Jahr 2010 zeichnet sich im Kreditgeschäft eine günstigere Entwicklung ab, wie Brück erklärte. Die Investitionstätigkeit nehme zu. Einen Rekord verzeichnet die Volksbank beim Immobiliengeschäften: 74 Objekte, so viele wie noch nie in einem Jahr, wurden 2009 mit einem Volumen von 10,5 Millionen Euro vermittelt.

Unterm Strich bleibt für 2009 ein Bilanzgewinn von rund 1,14 Millionen Euro, wovon 710.000 Euro in die Rücklage und 424.000 Euro als Dividenden an die Mitglieder fließen. Freuen können sich auch der Fiskus über 1,7 Millionen Euro an Steuern und letztlich Vereine und Institutionen der Region, die mehr als 120.000 Euro für 156 gesellschaftlich wichtige Maßnahmen erhielten.
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