VKAG-Mitglieder sollen Förderverein stützen

Von: anna
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Guido Geiser von den Kemper Gröne (links), designierter Heinsberger Stadtprinz für die Session 2014/15, übernahm die Standarte des VKAG von Kurt Schmitz, Geschäftsführer des Komitee Heinsberger Karneval . Foto: anna

Kreis Heinsberg. In der Mehrzweckhalle in Heinsberg-Kirchhoven führte der Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise seine Jahreshauptversammlung durch. Präsident Reiner Spiertz konnte hier Vertreter von 35 der 161 Mitgliedsvereine des Verbandes begrüßen.

Bürgermeister Wolfgang Dieder gehörte zu denen, die Spiertz persönlich willkommen hieß. An ihn ging auch sein Dank, dass bald eine Straße in Kirchhoven nach dem verstorbenen VKAG-Präsidenten Josef (Jupp) Schmitz benannt wird.

Danach übergaben Vertreter des Karnevalistischen Tanzsportclubs (KTC) Alsdorfer Tänzer die Verbandsstandarte an Vertreter des Komitees Heinsberger Karneval, das die Versammlung ausrichtete. Dessen Geschäftsführer reichte die Standarte auf der Bühne gleich weiter an Guido Geiser von der KG Kemper Gröne, dem designierten Heinsberger Stadtprinzen der nächsten Session 2014/15.

Grußworten von Dieder sowie von Hans-Josef Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionsrat der Städteregion Aachen, und Rolf Peter Hohn, Vizepräsident im Bund Deutscher Karneval (BDK), folgte der Jahresbericht des Präsidenten. Der VKAG sei mit seinen rund 30.000 Einzelmitgliedern die größte Karnevalsorganisation in der Euregio Maas-Rhein, erklärte er und appellierte an eine verstärkte Jugendarbeit sowie an mehr Aufmerksamkeit für die Generation Ü60.

Derzeit sei der Kreis Heinsberg der einzige Kreis im Verbandsgebiet, der während der Session noch keinen Empfang für die Tollitäten ausrichte, so Spiertz weiter. „Es besteht jetzt die berechtigte Hoffnung, dass sich dies ab dem nächsten Jahr ändern wird“, kündigte er bevorstehende Gespräche mit dem Landrat an. „Ich meine, dass das hoch angesehene Brauchtum Karneval im Kreis Heinsberg eine solche Veranstaltung schon lange verdient hat.“

Wie er bemängelte dann auch Archivar Bernd Simons eine zu geringe Unterstützung des Fördervereins Haus des Grenzlandkarnevals durch die Mitgliedsvereine. Derzeit seien nur 32 Vereine Mitglied im Förderverein. „Das ist unfair“, hatte Spiertz in seinem Bericht erklärt, denn immerhin würden im Haus des Grenzlandkarnevals Archive für alle 161 Mitgliedsvereine geführt.

Simons erläuterte, dass im Haus bereits 55.000 Sammlungsgegenstände archiviert seien. Weitere etwa 20.000 Sammlungsstücke würden gelagert und noch auf ihre Archivierung warten. Zusätzlich umfasse ein Kostümarchiv mehr als 500 Teile. Da das Haus einer Erweiterung bedürfe, sei der Förderverein dringend auf weitere Mitglieder angewiesen, appellierten Spiertz und Simons an die Vereine im VKAG, sich auch dem Förderverein anzuschließen.

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