Viele Unfälle bei Eis und Schnee im Kreis

Von: pol-hs
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Kreis Heinsberg. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse hat die Polizei im Kreis Heinsberg eine ganze Reihe von Verkehrsunfällen verzeichnet, die aber in den meisten Fällen glimpflich ausgingen.

Die häufigste Ursache war eine unangemessene Geschwindigkeit. Hierbei kam es zu Kollisionen mit Laternen, Zäunen und Verkehrsschildern oder die Autos landeten im Straßengraben.

Nach dem Fahrer eines schwarzen VW Lupos sucht die Polizei, weil er in Übach-Palenberg auf der Jülicher Straße gegen einen Grundstückszaun rutschte und anschließend einfach weiter fuhr.

Bei einem ähnlichen Vorfall versuchte ein 49-jähriger Autofahrer auf der L 364 bei Hückelhoven zu entkommen, nachdem er mit seinem Auto ein Verkehrsschild beschädigt hatte. Da ein Zeuge beherzt die Verfolgung aufnahm und die Polizei benachrichtigte, konnte er in der nächsten Ortschaft angehalten werden.

Zwei Rollerfahrer verletzten sich leicht, weil sie auf der schneeglatten Fahrbahn stürzten.

In Scherpenseel prallte ein Essener Autofahrer auf dem Weg zur niederländischen Grenze gegen ein parkendes Auto, weil er auf der glatten Fahrbahn den Bremsweg falsch eingeschätzt hatte.

Viel Glück hatten zwei Autofahrer, die am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 56 auf dem Grünstreifen neben der Fahrbahn landeten. Einem 21-jährigen VW-Polo-Fahrer aus Würselen ging es offenbar nicht schnell genug. Ohne Rücksicht auf die gefährlichen Straßenverhältnisse scherte er zum Überholen aus. Als er sich auf selber Höhe mit dem überholten Auto befand, geriet der Polo ins Schleudern und drückte das Fahrzeug mit in den Grünstreifen. Zwar entstand erheblicher Sachschaden, jedoch ist es einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass alle Insassen unverletzt blieben.

In Hückelhoven schreckten zwei Autofahrer nicht vor Alkohol am Steuer zurück. Auf der Brassertstraße streifte ein 54-Jähriger ein parkendes Fahrzeug und fuhr in Schlangenlinien davon. Die Polizeibeamten konnten den stark alkoholisierten Fahrer zu Hause ausfindig machen, ordneten eine Blutprobe an und stellten den Führerschein des Alkoholsünders sicher.

Nicht nur alkoholisiert sondern auch noch ohne Führerschein krachte ein 17-Jähriger nachts mit dem Wagen seines Vaters auf der Hückelhovener Straße gegen eine Straßenlaterne. Er und sein 43-jähriger Beifahrer mussten mit dem Rettungswagen ins Erkelenzer Krankenhaus gebracht werden.

Im selben Krankenhaus landete schwer verletzt ein 29-jähriger Erkelenzer, nachdem er sich auf der Kreisstraße 32 bei Hückelhoven mit seinem Ford Fiesta überschlagen hatte und in einer Wiese zum Stehen kam.
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