Viele Besucher beim Martinsmarkt: Erlöse für Kinderhospizverein

Von: koe
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An interessanten Ständen konnten die Besucher so manches Schnäppchen machen. Foto: Koenigs

Erkelenz-Matzerath. Der Andrang war riesig beim Martinsmarkt der Dorfgemeinschaft. Traditionsgemäß lockten ein tolles Bühnenprogramm und interessante Stände wieder Besucher aus dem gesamten Kreisgebiet an, zumal es sich bei dem Matzerather Martinsmarkt in erster Linie um eine Benefizveranstaltung zugunsten des Deutschen Kinderhospizvereins Aachen, Kreis Heinsberg, handelt.

Es ging also wieder einmal um eine „gute Sache“, der sich die Dorfgemeinschaft seit Jahren verpflichtet fühlt. Inzwischen wurden bereits 60.000 Euro an Spenden von der Dorfgemeinschaft aus Matzerath übergeben. In einem Gespräch mit Moderator Markus Forg erläuterten die Vertreterinnen des bundesweit agierenden Kinderhospizvereins die Arbeit ihrer Institution.

Ab der Diagnose begleite man die ganze Familie. Die Betreuung vor Ort, Gespräche oder Therapien seien von immenser Bedeutung, hieß es. Es gebe Angebote sowohl für das kranke Kind als auch für die Eltern und Geschwister. Man wolle die Selbsthilfe stärken und die ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen in Deutschland verbessern. Der Deutsche Kinderhospizverein versteht sich als eine Anlaufstelle für Familien mit Kindern, denen eine lebensverkürzende Krankheit diagnosdiziert wurde.

Für die Begleitung der Familien bis zum Tode und darüber hinaus zu sorgen, das habe sich der Verein zur Aufgabe gemacht, hieß es. Der diesjährige Martinsmarkt, den die Dorfgemeinschaft Matzerath bereits zum elften Mal gestaltete, wird nach den Besucherzahlen zu urteilen auch in diesem Jahr wieder einen tollen Erlös für die Kreisgruppe Heinsberg/Aachen erzielen.

Wie hoch der Scheck ausfallen wird konnten die tüchtigen Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft natürlich noch nicht sagen. Die Besucher jedenfalls amüsierten sich prächtig auf dem Martinsmarkt mit seinen attraktiven Ständen und den vielen Ausstellern im Zentrum des Ortes. Auf der Bühne hatte Markus Forg die Moderation übernommen, eine Rolle, die ihm sichtlich Freude bereitete.

Er konnte Musikgruppen aller Art ankündigen, Showtänze und Solo-Auftritte. Markus Forg bedankte sich bei Sponsoren und motivierte die Besucher, für ihr leibliches Wohl zu sorgen. Da gab es Reibekuchen der Freiwilligen Feuerwehr, Panhas, Gulaschsuppe, Kartoffelspiralen oder das reichhaltige Kuchenbuffet der Matzerather Frauen.

Wie in den Jahren zuvor hatten Bürgermeister Peter Jansen und Landrat Stephan Pusch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen. Natürlich stattete auch der Sankt Martin dem Markt einen Besuch ab und verteilte Weckmänner an die kleinen Marktbesucher.

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