Wegberg - Viel Gefühl und Rock ´n´ Roll zum Überleben

Viel Gefühl und Rock ´n´ Roll zum Überleben

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Wegberg. Wenn Herbert Knebel und sein „Affentheater” rocken, ist die Halle voll. So auch im Wegberger Forum, wo die musikalische Comedytruppe ihr neues Programm „Love is in Sie Er” vorgestellt hat.

Direkt am Anfang legten die vier mit dem Beatles-Klassiker „All you need is love” los. Weit kamen sie damit aber nicht, bevor sie von Knebels „Höma, höma” unterbrochen wurden. Denn zu sagen hat der große Denker des Ruhrpotts natürlich zu jedem Thema etwas. Und das auch zu jeder Zeit. Und so entwickelte sich schnelle eine rasante Mischung aus Musik und Lebensweisheiten, die Knebel immer wieder zum besten gab.

Zum Beispiel „dat mit dem Trieb und die Hormone zieht sich bis in die hohen Altersklassen”. Immer wieder für Begeisterungsstürme sorgten die aberwitzigen Wortschöpfungen und legendären Grammatikausrutscher, wenn Knebel dem „Otto-Normalbenutzer” die Welt der Liebe erklärte. Ob es die Hochzeit mit der „buckeligen Verwandtschaft” oder der Ehering „mit Gravitation” war - letztendlich führt die Ehe zur Entzauberung, wenn man feststellt: „Er schnarcht, sie furzt”. Da ist dann ein Agreement gefragt, wie Knebel es mit seiner Guste getroffen hat: „Wir trennen uns erst, wenn die Kinder tot sind.”

Herbert Knebels Affentheater, das sind „vier töfte Kerle im noch geschlechtsreifen Alter”, die sich im neuen Programm ausgiebig und schonungslos der „Beziehung zwischen Sie und Er” widmen. Hinter der Kultband aus dem Ruhrgebiet verbergen sich Uwe Lyka (Herbert Knebel), Martin Breuer („Ernst Pichl” am Bass), Detlef Hinze (als „Trainer” am Schlagzeug) und Georg Goebel-Jackobi (alias „Ozzy Ostermann” an der Gitarre).

Seit der Gründung der Truppe im Jahr 1988 ist „Love is in Sie Er” das elfte Programm. Veranstalter Arthur Riegel kennt Knebel seit Jahren und bringt ihn regelmäßig auf die Bühnen im Kreis. Das Publikum weiß, was es beim „Affentheater” des Esseners zu erwarten hat: großes Gefühl, Sprachakrobatik, eine eigenwillige Grammatik und eine Prise Rock´n„Roll. Was braucht man mehr zum Überleben in Zeiten der Krise?
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