Vespa-Team Wegberg bei Grenzland-Rallye vor Ort

Von: gp
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Eine Vespa V50 aus dem Jahr 1979 wird gegenwärtig von den Mitgliedern des Vespateams Wegberg ­restauriert. Foto: Passage

Wegberg / Erkelenz. Corradino D’Ascanio war ein Ingenieur, dessen Traum es war, Hubschrauber zu konstruieren und zu bauen. Allerdings waren es nicht Helikopter, mit denen der Italiener letztlich berühmt wurde, sondern ein Motorroller, den er im Auftrag von Enrico Piaggio konstruierte.

So entstand im Jahr 1946 mit der Vespa 98 ein einfacher Motorroller, der mit seinen 3,2 Pferdestärken eine Geschwindigkeit von 60 Kilometern in der Stunde entwickelte.

Damit begann ein unvergleichbarer Siegeszug: Die Vespa, später in verschiedenen Varianten konstruiert und gebaut, wurde allein bis zum Jahr 1965 in einer Stückzahl von mehr als drei Millionen Exemplaren hergestellt. Auch weltweit wurde dieser Motorroller millionenfach gefertigt und ist in vielen Ländern immer noch ein wertvolles Transportmittel.

Auch der Arsbecker Alex Bey und dessen Kumpel Daniel Gehr aus Wildenrath erlagen der Faszination dieses Motorrollers. Bereits in jungen Jahren stolze jeweils Besitzer eines solchen Gefährts, stießen die beiden in Bekannten- und Freundeskreisen auf immer mehr Liebhaber dieses Rollers. Der Gedanke, einen eigenen Vespa-Klub zu gründen, wurde konkreter und schließlich in die Tat umgesetzt. Mittlerweile hat der Klub zwölf Mitglieder, die bislang über insgesamt 27 Vespas verfügen.

Marc Nolten, der auch zum Klubleiter bestimmt wurde, schrieb eine eigene Satzung. Seit Beginn dieses Jahres ist der Klub beim Amtsgericht Mönchengladbach ein eingetragener Verein und nennt sich nun offiziell ­„Vespa-Team Wegberg“. Zudem konnten in Arsbeck Räumlichkeiten angemietet werden, die seither als Klubraum mit einer angrenzenden Werkstatt genutzt werden. „Hier treffen wir uns alle offiziell einmal im Monat“, sagt Nolten. Allerdings seien nahezu jeden Abend einer oder mehrere Mitglieder vor Ort, so der Clubleiter, der gleich fünf Vespen sein Eigen nennt.

„Wir reparieren und restaurieren gemeinsam unterschiedliche Modelle. In der Gemeinschaft werden technische Details besprochen, und am Objekt angewendet, so erweitert ein jeder seine Kenntnisse, wobei wir alle voneinander profitieren“, berichtet Daniel Gehr.

Unterstützt wird der Klub von der Dalheimer Werbeagentur VKF sowie vom Erkelenzer Unternehmen Karosseriebau Lohkamp.

Bei der Internationalen Grenzland-Rallye ist das Vespa-Team Wegberg mit einem Stand auf dem Markt in Erkelenz vertreten. ­Vespas werden dort auch am Sonntagmittag ab 13.30 Uhr präsentiert. Dann werden auch die älteste Vespa, die originalste Vespa und die schönste Vespa ausgezeichnet.

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