Vernetzung soll dem Patientenwohl dienen

Von: defi
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Bereits zum siebten Mal wird am kommenden Mittwoch der „Tag des Schlaganfalls“ im Kreishaus in Heinsberg an der Valkenburger Straße veranstaltet. Die Organisatoren haben ein informatives Programm erarbeitet.

Kreis Heinsberg. Ohne „Schwellenängste“ überwinden zu müssen, kann sich jeder am kommenden Mittwoch, 24. September, beim siebten „Tag des Schlaganfalls“ im Heinsberger Kreishaus die ganze Bandbreite dieser Erkrankung von ­Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln erläutern lassen.

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter.

„Hand in Hand“, das Interdisziplinäre Therapeuten-Team, ist Ausrichter dieser Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesundheitskonferenz im Kreis Heinsberg und in diesem Jahr auch mit der Alzheimer-Gesellschaft, ist diese Veranstaltung doch zugleich der offizielle Auftakt der Alzheimertage im Kreis Heinsberg.

„Hand in Hand“, das sind die Praxen für Ergotherapie Nicole Kroes aus Erkelenz und Esther Müller aus Heinsberg sowie die Praxen für Logopädie Zilan Yazdani-Bosheri aus Hückelhoven und Sylvia Vluggen aus Heinsberg.

Nach ­Angaben von Esther Müller kommen jedes Mal etwa 250 Besucher zu diesen Veranstaltungen. „Neben Betroffenen und Angehörigen besuchen uns auch viele Ärzte und Vertreter von Sanitätshäusern. Die Vernetzung aller Beteiligten ist für unsere weitere Arbeit zum Wohle des Patienten sehr wichtig.“ Patienten und Angehörige fühlten sich mit ihren Fragen allein gelassen und seien unzureichend über therapeutische Möglichkeiten und andere Formen der Hilfe informiert, haben die Therapeuten festgestellt. Logopädin Sylvia Vluggen sowie die Ergotherapeutinnen Nicole Kroes und Birgit Süßenbach hatten zusammen mit Kreismedizinaldirektor Dr. Karl-Heinz Feldhoff die Weichen für den „Tag des Schlaganfalls“ gestellt. Zunächst jährlich im Kreishaus ausgerichtet, wird die Veranstaltung jetzt alle zwei Jahre angeboten, um eine möglichst hohe Qualität an Informationen und Hilfsangeboten zu gewährleisten. „Für den Tag des Schlaganfalls konnten wir wieder namhafte Referenten und Aussteller gewinnen. Dass die Veranstaltung für alle Besucher kostenfrei ist, verdanken wir dem Engagement der Referenten und Aussteller und unseren Sponsoren“, freut sich Esther Müller.

Offiziell eröffnet wird der „Tag des Schlaganfalls“ um 15 Uhr. Von 15.10 Uhr bis 15.40 Uhr spricht Dr. Christian Isensee, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Geriatrie und Palliativmedizin am Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz, zum Thema „Schlaganfall – von der Lyse zur Frührehabilitation“. Von 16.15 bis 17 Uhr informieren Dr. Günter Mertens, Chefarzt Innere Medizin am Städtischen Krankenhaus Heinsberg, und der Heinsberger Rechtsanwalt Hans-Oskar Jülicher über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aus medizinischer und rechtlicher Sicht.

Von 17.15 bis 18 Uhr referiert Helmut Krause, Diplom-Ergotherapeut der St. Mauritius Therapieklinik Meerbusch, über die Thematik „Nachhalten gegen den Schlaganfall, von der stationären Rehabilitation bis zum Eigentraining zu Hause“. Im Begleitprogramm führt um 15.40 Uhr das Rijdend Theater Limburg (Niederlande) das 20-minütige Theaterstück „Vergessen und versunken“ auf. Das Zwei-Personen-Stück – ein euregionales Projekt – soll um Verständnis für das Thema Demenz werben.

Zwischen den Beiträgen können im Kreishaus die Stände der rund 20 Aussteller aus dem Bereich des Gesundheitswesens besucht werden.

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