Hückelhoven-Doveren - Verkehrsführung in Doveren: Änderungen nach der ersten Empörung

Verkehrsführung in Doveren: Änderungen nach der ersten Empörung

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven-Doveren. Die Baumaßnahmen an der L 117 zwischen Hückelhoven und Baal im Bereich des neuen Kreisverkehrs in Doveren führen zu einigem Unmut.

Grund für den Ärger ist der Autoverkehr, der wegen der Sperrung der L 117 in dem betreffenden Teilstück durch Doveren geleitet wird. Die Stadtverwaltung Hückelhoven hat inzwischen reagiert und sagt kurzfristige Maßnahmen zu. Allem Anschein nach halten sich Autofahrer nicht an die ausgeschilderte Umleitung, sondern kürzen vermehrt auch durch die Straße Am Mölleberg ab. Das führt für die dortigen Anwohner zu einigem Ärger.

Vor allem durch den Schwerlastverkehr und Autofahrer, die sich nicht an die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen halten wollen, sehen sie sich durch Lärm, Abgase und einer massiven Belästigung durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen beeinträchtigt und sogar gefährdet. Andererseits wird bemängelt, dass die offizielle Umleitung nicht ausreichend ausgeschildert sei.

Das Problem hat inzwischen die Politik erreicht: So hieß es in einem Flugblatt des CDU-Ortsverbandes Doveren, man sei nicht bereit, „diese Einschränkungen der Lebensqualität und Sicherheit hinzunehmen”. Die Umleitung durch den Ort sei für Ortsunkundige kaum nachvollziehbar sei.

Angesichts der Tatsache, dass die Baustelle und die damit verbundene geänderte Verkehrsführung bis ins Jahr 2011 bleiben wird, forderten die Betroffenen nun entschlossenes Handeln.

Dies sagte der Technische Beigeordnete Dr. Achim Ortmanns auf Nachfrage auch zu. „Wir sind an dem Thema dran”, bestätigte er. Für den Unmut der Anwohner zeigte er Verständnis.

Bereits am Dienstag hatte sich Bürgermeister Bernd Jansen mit Vertretern des Landesbetriebs Straßen NRW und des Ordnungsamtes getroffen und einen Maßnahmenkatalog erstellt, der kurzfristig für Verbesserung sorgen wird. „Uns war klar, dass eine Baumaßnahme von diesem Umfang nicht ohne Beeinträchtigungen für die Anwohner stattfinden konnte”, betonte Ortmanns.

In einem ersten Schritt wird die ebenfalls betroffene Robert-Jansen-Straße vom Durchgangsverkehr befreit. Eine kurzfristige Einbahnstraßenlösung für die Straße Am Mölleberg, wie sie auch von den Anwohnern gefordert wurde, wird es nicht geben. „Dies liegt daran, dass sich die Feuerwehrfahrzeuge in beide Richtungen bewegen müssen”, so Ortmanns. Auch sei eine Einbahnstraße für unvernünftige Autofahrer sehr verführerisch. Die Ausweichstrecke über Am Lieberg wird besser ausgeschildert, ebenso die gesamte Streckenführung durch den Ort, erklärte er.

Die Polizei hat auch schon vor Ort Kontrollen durchgeführt und Bußgelder verteilt. Schließlich müsste schon angesichts der Dauer der Maßnahme eine zufriedenstellende Lösung für die Anwohner geschaffen werden. Mit einer Fertigstellung der Maßnahmen an der L 117 wird laut Bauplanung für Januar gerechnet. Allerdings könnte ein strenger Winter einen Strich durch diese Zeitrechnung machen.
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