Vereine sollen vom Zentrum zum Keller

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Wegberg. Noch in diesem Jahr soll der erste Spatenstich für den Neubau einer Turnhalle im Schul- und Sportzentrum erfolgen. Dies betonte der Technische Beigeordnete Rudolf Fabry auf Nachfrage nach der letzten Sitzung des Wegberger Stadtrates.

Der Neubau soll die Turnhalle am Begegnungszentrum ersetzen, deren Erhalt sich nicht als sinnvoll herausgestellt habe. Gebaut werden soll an der Maaseiker Straße zwischen den Turnhallen der Haupt- und Realschule. Die benötigten Mittel von rund 935.000 Euro wurden bereits in den Haushalt eingestellt. Eine entsprechende Vorplanung des Hückelhovener Architekturbüros Emondts liegt vor und wird nach den Ferien dem entsprechenden Fachausschuss zur Beratung vorgelegt.

Die neue Turnhalle soll laut Planung voll unterkellert werden und so einigen der Vereinen, die nicht in die neue Ramachers Mühle umziehen, eine neue Heimat bieten. Dies sei eine Lösung, die vor allem den im BGZ ansässigen Sportvereinen sehr entgegenkommen würde, so die Verwaltung. Zur Verfügung stehen werden rund 700 Quadratmeter. Die Unterkellerung stelle eine sinnvolle und tragbare Alternative zur Sanierung des BGZ dar, für die rund 500.000 Euro veranschlagt worden waren.

Die Vereine hatten bereits vor einiger Zeit eine „vorsorgliche Kündigung” zum Ende des Jahres erhalten, wie Bürgermeisterin Hedwig Klein auf Nachfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Harald Kersten bestätigte. Allerdings, so erklärte Klein weiter, werde „kein Verein vor die Tür gesetzt”.

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