„Verborgen und Vergessen”: Münzschätze im Kreismuseum

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Kreis Heinsberg. Münzschatzfunde beflügeln seit jeher in besonderem Maße die Fantasie der Betrachter, sei es durch ihre Entdeckungsgeschichten oder gar geheimnisvolle Sagen, die um sie ranken.

Doch die Münzschätze erzählen nicht nur Geschichten über die Menschen, die diese einstmals besaßen, sondern auch über die Geld- und Wirtschaftsgeschichte vergangener Zeiten. Zu den herausragenden Beständen der kulturhistorischen Sammlung des Kreismuseums Heinsberg gehören historische Zahlungsmittel: mittelalterliche Einzelmünzen regionaler Herrschaften, außergewöhnliche Einzelfunde (zum Beispiel eine merowingische Goldmünze), französische Assignaten und regionale Notgeldscheine und vor allem mehrere bedeutende Münzschätze vom Hochmittelalter bis hin zum 17. Jahrhundert.

Aus dem Gebiet des Kreises Heinsberg sind mit insgesamt elf Münzschätzen relativ viele Funde dieser Art bekannt. In der Ausstellung „Verborgen und Vergessen - Heimische Münzschätze aus Mittelalter und Neuzeit” werden vom 27.November bis 31.Januar neun Münzschätze mit Leihgaben des LVR-Landesmuseums Bonn, des Stadtarchivs Erkelenz sowie aus Privatbesitz zusammengeführt.

Die erstmalige Präsentation der Münzschätze in einer anschaulichen und informativen Ausstellungsgestaltung soll allen Generationen spannende Einblicke in Geschichte und Kultur der Region bieten und zugleich wieder einen neuen Blickwinkel auf den großen Fundus kultureller „Schätze” im Kreis Heinsberg ermöglichen.

Zur Eröffnung der Ausstellung im Kreismuseum in Heinsberg ab der Hochstraße am Freitag, 27. November, um 19.30 Uhr sprechen der Kulturdezernent des Kreises Heinsberg, Helmut Preuß, und Dr. Claudia Klages, wissenschaftliche Referentin für Numismatik des LVR-Landesmuseums Bonn. Die Öffnungszeiten: samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung.
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