Ursula von der Leyen wird zum Klompenball eingeladen

Von: disch
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Klompen für die Ministerin: Dr. Ursula von der Leyen wurde in Ratheim zum Ball eingeladen. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. „Vielen Dank für den tollen Empfang!“ und „Vielen Dank für die Gastfreundschaft!“ Mit diesen Worten hat sich Dr. Ursula von der Leyen (CDU) im Goldenen Buch der Stadt Hückelhoven und im Gästehaus von Haus Hall verewigt. In Ratheim war die Verteidigungsministerin am Montagnachmittag zu Gast bei einer Wahlkampfveranstaltung.

Sie lobte den heimischen Unionsabgeordneten: „Konsequent, akribisch und fleißig“ setze sich Wilfried Oellers für die Belange der Menschen ein – „unaufgeregt, ohne großes Tamtam, effizient“. Oellers hatte den prominenten Gast zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Geitner und dem Hausherrn Max Freiherr Spies von Büllesheim willkommen geheißen. Im ehemaligen Kuhstall des Herrensitzes hatten sich 140 angemeldete Gäste (mehr waren nicht zugelassen) versammelt „auf eine Tasse Kaffee mit Dr. Ursula von der Leyen“.

Als symbolisches Geschenk ließ der Freiherr der Ministerin ein paar Klompen überreichen – als Einladung zum Ratheimer Klompenball. Dieser fand am Montag statt. Das war natürlich zu kurzfristig... „Vielleicht im nächsten Jahr“, meinte der Gastgeber. „Die Ratheimer Bevölkerung fände es toll!“

„Familie“ war das Thema, dem sich die Christdemokratin in ihrer Rede besonders intensiv widmete, ehe sie bei Kaffee und Kuchen noch eine Weile mit ­Gästen plauderte und viele Autogramme gab.

Kurz vor der Abfahrt war die Unterstützung der siebenfachen Mutter und Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt im Frieden in einer ganz besonderen Sache gefragt. Von Philipp Thome, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Abgeordneten Oellers, wurde sie um einen „Aufsager“ gebeten: „Lieber Willem, bitte sei brav zu Deinen Eltern!“

Der Hintergrund: Willem, Thomes zweieinhalbjähriger Sohn, hat bisweilen seinen eigenen Kopf. Die Ministerin spielte mit, sprach den Satz artig in die Smartphone-Kamera und zog von ­dannen. Willem hat Glück gehabt: Die Aufnahme hat nicht geklappt. Sein Pech: Sie soll vielleicht nachgeholt werden...

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