Unvergessliche drei Wochen für Mädchen aus Albanien

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Schwerer Abschied: An der Wehrer Bahn flossen die Tränen. 14 Jugendliche aus armen Regionen Albaniens kehrten nach drei Wochen im Selfkant in ihre Heimat zurück. Foto: agsb

Selfkant-Süsterseel. Vor drei Wochen holte Rein Brink 14 Kinder aus armen Regionen Albaniens zum dreiwöchigen Ferienaufenthalt im Selfkant ab.

Es handelt sich ausschließlich um Mädchen: „Wir ermöglichen nur Mädchen diese unvergesslichen Wochen. Die Mädchen müssen in Albanien während der Ferienzeit den ganzen Tag mit arbeiten, damit die Familie überlebt”, so Rein Brink. Die Jungens dagegen seien die Könige, brauchten nicht zu arbeiten.

Der Süsterseeler vom Verein „Children Care Albania” mit Sitz im Selfkant kennt die einzelnen Familien in Albanien, steht mit den Eltern im ständigen Kontakt - er ist mehrmals im Jahr in Albanien, um auch mit den Behörden diese Ferienmaßnahme zu besprechen.

„Mit der Botschaft haben wir ein sehr gutes Verhältnis, sie erkennt unsere Arbeit an. Wir haben als Höchstgrenze die Anzahl 15 Kinder festgelegt, sonst wird die Sache unüberschaubar. Auch die Fluggesellschaft Albania Air kommt uns sehr entgegen. Nicht nur im Preis, auch mit den Gepäckstücken”, so Brink und musste lachen.

Denn auf dem Flug nach Deutschland haben die Mädchen fast nichts dabei, bei der Rückreise hat jedes Kind fast zwei Koffer mit teilweise weit über 50 Kilogramm.
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