Unterricht bei einem Nobelpreisträger

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Hückelhoven. Begeistert waren Schüler der Jugend-forscht-Gruppe des Gymnasiums Hückelhoven vom Besuch im Forschungszentrum Jülich. Sie besichtigten das Institut für Festkörperforschung und lernten die Wirkungsstätte von Nobelpreisträger Prof. Peter Grünberg näher kennen.

Prof. Grünberg nahm sich Zeit für die Jugendlichen, führte ihnen ein Experiment vor und erklärte dabei anschaulich und mit Ausdauer den GMR-Effekt, der inzwischen in allen gängigen Festplatten zur Auslesung magnetischer Bits und Bytes genutzt wird und für dessen Erforschung er 2007 den Nobelpreis für Physik erhielt.

Die Schüler erfuhren, wie viel Wissen und Kreativität aber auch Fleiß, Ausdauer und exaktes Arbeiten notwendig sind, um so einen wissenschaftlichen Erfolg zu erzielen. Motiviert fuhren alle wieder nach Hause. Hier erwartete sie wieder die eigene Forschung, denn seit einem Jahr forschen einige Teams am Gymnasium auf den unterschiedlichsten Wissensgebieten.

Am 3. März werden fünf Teams vom Gymnasium Hückelhoven beim Regional-Wettbewerb „Jugend forscht” im Krefelder Seidenweberhaus ihre Arbeiten der Jury vorstellen. Mit „harter” Nuss-Nougat-Creme beschäftigten sich Simon Goertz und Maximilian Axer aus der Jahrgangsstufe 8. Sie analysierten quantitativ mit Hilfe der Spektralphotometrie den Eisengehalt in Nuss-Nougat-Creme und stellten fest, dass man seinen täglichen Eisenbedarf decken könnte, wenn man ein ganzes Glas Nutella verputzt.

Mit der Fragestellung, wie sich die Änderung äußerer Faktoren auf die Entstehung von Hurrikanen auswirkt beschäftigte sich Christian Rauschen aus der Jahrgangsstufe 13. Melanie Stienen, ebenfalls aus der Jahrgangsstufe 13, stellte sich die Frage, wie die drei unterschiedlichen Solarzellentypen auf dem Dach des Gymnasiums bei verschiedener Wetterlage arbeiten.

Sascha Blättler aus der Jahrgangsstufe 10 befasste sich mit dem Wunder des Riechens. Die Duftmoleküle, ihre Eigenschaften und Struktur haben es ihm angetan. Motiviert durch den Wunsch der Fachschaft Kunst, ein Smartboard für den Kunstraum zu erhalten, experimentierten Tim Topüth und Jonas Fell, Jahrgangsstufe 8, und konstruierten mit einem einfachen Rollo, einem Beamer mit PC und einer Fernbedienung eine kostengünstige interaktive Bildprojektionsfläche, an der man wie an den anderen Smartboards arbeiten kann.
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