Kreis Heinsberg - Unterhaltsame Reise durch die Welt der Opern

Unterhaltsame Reise durch die Welt der Opern

Von: cbo
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Kreis Heinsberg. In die Welt der großen Arien, Duette und Ensemblestücke entführten 17 Sängerinnnen im Alter von zehn bis 40 Jahren in der Hückelhovener Aula.

„La donna mobile”, so der Titel des Opernprojekts, das von der Gesangsklasse der Kreismusikschule Heinsberg unter der Leitung von Natalie Diart aufgeführt wurde.

Von Klavierlehrerin Dr. Irina Fuchs am Flügel begleitet, nahmen die Sängerinnen ihr Publikum mit auf eine unterhaltsame, zweistündige Reise durch die Welt der Opern aus verschiedenen Epochen. Mit dem „Blumenduett” aus der Oper „Lakmé”, das von Lisa Solovjova und Monika Schumacher gesungen wurde, begann der Konzertnachmittag.

Knapp 150 Zuschauer hatten den Weg in die Hückelhovener Aula gefunden und wurden für ihr Kommen belohnt. Anna Brendt und Judith Jentgens gaben dem Fiordiligi-Dorabella-Duett aus der Mozart-Oper „Cosi Fan Tutte” ihre musikalische eigene Note. Auch „die lustigen Weiber von Windsor” mit dem Nachbarinnen-Duett „Frau Fluth und Frau Reich”, das von Christine Hennig und Monika Schumacher dargeboten wurde, begeisterte das Publikum.

Pandora Vrancken schlüpfte in die Rolle der verzweifelten Leonara in der Arie „Pace, pace” aus Verdis Oper „Die Macht des Schicksals”. Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Lisa Solovjova. Gekonnt und sehr gefühlvoll tanzte sie als „Musetta” aus der Operette „La Bohéme” von Puccini mit einer grünen Federboa auf der Bühne.

Mit dem Ensemblestück „Drei Knaben und Pamina” aus Mozarts Zauberflöte bewiesen die jüngeren Sängerinnen, dass sie Operettenmusik sehr viel Gefühl entgegenbringen. Auch bei den Liedern aus der Oper „Hänsel und Gretel” von Engelbert Humperdinck setzten die Nachwuchskünstlerinnen ein musikalisches Ausrufezeichen. Zum großen Finale standen alle 17 Sängerinnen auf der Bühne und stimmten gemeinsam das „Katzenduett” von Rossini mit lautem Miauen in verschiedenen Melodien an.

Für das Publikum in der Hückelhovener Aula hatte sich der Besuch des Operettennachmittags auf jeden Fall gelohnt. Denn den Sängerinnen war es gelungen, ihre Begeisterung und Leidenschaft für die Operettenmusik an ihr Publikum weiterzugeben.
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