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„Unser Kreis ist bunt, tolerant und friedlich“

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Unter dem Motto „Unser Kreis ist bunt, tolerant und friedlich. Hier ist kein Platz für Rechtsextremismus und Rassismus!“ lädt das Bündnis gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Toleranz im Kreis Heinsberg (kurz: Bündnis gegen Rechts) zu einem Aktionstag ein.

Die Premiere dieser Veranstaltung, die zukünftig im Jahresrhythmus durch die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet wandern soll, findet am Samstag, 25. März, von 14 bis 18 Uhr im Kreishaus in Heinsberg an der Valkenburger Straße 45 statt. Die Organisatoren rechnen mit rund 100 Mitwirkenden und hoffen auf rund 300 Gäste. Die Initiative geht zurück auf eine Idee der SPD-Kreistagsfraktion, die jetzt erstmals umgesetzt wird – passend zum Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Die Eröffnung wird um 14 Uhr Maria Meurer vom Bündnis gegen Rechts vornehmen, ehe Landrat Stephan Pusch um 14.15 Uhr ein Grußwort spricht. Der Kinderchor der Pestalozzischule Oberbruch wirkt in den ersten halben Stunde ebenso mit wie AWO-Kita-Kinder.Zum Auftakt des Vortragsprogramms informiert die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln um 14.30 Uhr über die aktuelle Lage im Kreis Heinsberg. Reinhard Olschanski, promovierter Philosoph und Referent in der Grünen NRW-Landtagsfraktion, ist mit seinem Buch „Ressentiment – Über die Vergiftung des europäischen Geistes“ um 15.05 Uhr an der Reihe. Dirk Sauerborn, der in der Extremismusprävention in der Landeshauptstadt Düsseldorf arbeitet, wird um 15.40 Uhr erwartet. ­Nassoro Mkwesso, KiKuKa-Aktiver aus Tansania, wird um 16.25 Uhr einen Einblick in die Arbeit der Kinderkulturkarawane geben und über seine Erfahrungen in Europa berichten. Einen musikalischen Beitrag wird auch der Chor 77 an diesem Nachmittag beisteuern. „Top Act“ ist der Auftritt der Wuppertaler Jazz-Formation Ufermann um 17 Uhr. Sie steht – mit einer Sängerin, die aus Marokko stammt – für Musik zwischen den Kulturen, Begegnungen zwischen den Menschen und das Spiel mit verschiedenen Kunstformen.

Viele Institutionen und Vereinigungen haben sich mit Infoständen angemeldet. So sind unter anderem auch das Kommunale Integrationszentrum, der Verein Jugend aktiv und der Kreissportbund, der Migrationsfachdienst der Diakonie, die Schülervertretung des Kreisgymnasiums, die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt, der Alevitische Kulturverein, der Flüchtlingsrat, die Industriegewerkschaft Bauen-Agar-Umwelt, die Volkshochschule, die Arbeiterwohlfahrt, das Dürener Bündnis gegen Rechts sowie Kreistagsfraktionen vertreten: Grüne wie Linke, aber auch die SPD mit einer Ausstellung zu ihrem Projekt „Flagge zeigen“, bei dem Künstlerinnen und Künstler ihr Statement zur Verteidigung der Demokratie bildlich festgehalten hatten.

Als Betreiber der Kreishaus-Kantine wird Prospex, die Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung, für das leibliche Wohl sorgen.

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