Erkelenz - Unklarheit über Mieten für Räume in der Stadthalle

Unklarheit über Mieten für Räume in der Stadthalle

Von: kl
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Erkelenz. Die Resonanz war nach Ansicht der Verwaltungsspitze enorm. Sowohl Bürgermeister Peter Jansen beim Neujahrsempfang als auch die Beigeordneten Dr. Hans-Heiner Gotzen und Ansgar Lurweg beim Tag der offenen Tür freute sich über die vielen Bürger und Gäste, die den Weg in die rundum erneuerte Stadthalle am Franziskanerplatz gefunden hatten.

Es herrschte Hochbetrieb in den umgestalteten Räumen. Das Urteil der Schaulustigen sei dabei durchweg positiv ausgefallen, meinen Jansen, Gotzen und Lurweg übereinstimmend.

Bei aller Freude blieb bei vielen Bürgern eine Unsicherheit: Was kostet es, wenn ein Verein oder ein Privatmann Räume in der Halle nutzen will? Zuständig für den Betrieb der Halle ist die Kultur GmbH. „Es gibt keine festgelegte Miete”, sagte Geschäftsführer Gotzen.

Die Überlassungskosten würden in jedem Einzelfall festgelegt werden. „Wir haben eine allgemeinen Rahmen für die Grundveranstaltung. Über Sonderveranstaltungen muss im Einzelfall geredet werden.” Es komme jeweils auf die Art, die Intensität und die Qualität der Veranstaltung an.” Auf konkrete Zahlen will Gotzen sich nicht festlegen lassen. „Selbstverständlich sind die Kosten bei einem Konzert mit kommerziellem Hintergrund andere als bei einem Benefizkonzert”, ergänzt Lurweg mit einem Beispiel.

Eine Zahl wurde unlängst bei der Sitzung des Hauptausschusses genannt: „Nach den Richtlinien zur Förderung der Vereinsarbeit anerkannten Vereinen soll für die im Rahmen ihrer Vereinsarbeit erfolgenden Nutzung der Stadthalle ein Zuschuss von 750 Euro gewährt werden.

Der Zuschuss soll ebenfalls gewährt werden, soweit nicht kommerzielle, öffentliche Institutionen nicht kommerzielle Veranstaltungen durchführen beziehungsweise Privatpersonen oder Gruppen von Personen nachgewiesene Benefizveranstaltungen in der Stadthalle durchführen”, so lautet der Beschluss.

CDU-Ratsherr Heinz Musch bezeichnete den Zuschuss als „kulant und großzügig”. Andere Politiker waren skeptischer, stimmten aber der Regelung zu.
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