Union sieht keinen Grund zur Besorgnis

Von: disch
Letzte Aktualisierung:
6437194.jpg
Das Führungsteam der CDU im Kreis Heinsberg beim Parteitag in Geilenkirchen-Würm: Vorsitzender Bernd ­Krückel (2. v. l.) wird unterstützt von seinen drei Stellvertretern Dr. Hanno Kehren (2. v. r.), Dagmar Ohlenforst (MItte) und Dr. Gerd Hachen (r.) sowie von Schatzmeister Christoph Kaminski (l.). Fotos (2): Georg Schmitz Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Auch wenn die Mitgliederzahl der CDU im Kreis Heinsberg seit November 2011 um 159 auf nunmehr 3290 zurückgegangen ist (84 Todesfälle gab es in den vergangenen zwei Jahren) und sie Mitte der 80er-Jahre sogar bei über 5500 gelegen hat, macht sich der wiedergewählte Kreisvorsitzende der Christdemokraten, Bernd Krückel, keine großen Sorgen um den Fortbestand und die führende Position der Kreispartei: „Junge Leute kommen nach.“

Die finanzielle Konsolidierung sei fortgesetzt worden, sagte Bernd Krückel beim Kreisparteitag in der Bürgerhalle von Geilenkirchen-Würm mit Hinweis auf die von Schatzmeister Christoph Kaminski präsentierten Zahlen. Der gewonnene Spielraum sei zu Investitionen in die Kreisgeschäftsstelle in Heinsberg an der Schafhausener Straße genutzt worden. Im Heinrich-Köppler-Haus ist das erste Obergeschoss renoviert worden; entstanden ist ein neuer Sitzungsraum. Die Leitung der Geschäftsstelle hat Monika Schmitz übernommen. An ihrer Seite arbeiten Ulrike Heuter sowie als Teilzeitkraft eine Buchhalterin.

Dank an Thomas Rachel

Der Mandatsverzicht des Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg Anfang 2011 sei für den Kreisvorstand „die größte Herausforderung, die wir je zu bewältigen hatten“, gewesen. Krückels Dank und Applaus der Parteitags­delegierten galten dem Dürener Abgeordneten Thomas Rachel für die umfassende Unterstützung in der Wahl­kreisbetreuung. Der Dürener Abgeordnete sagte, es sei viel erreicht worden. Er rief den mehr als 160 Delegierten zu: „Sie sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“ Jetzt hätten die Christdemokraten im Kreis aber mit Wilfried Oellers, dem Glückwünsche galten, wieder ihren eigenen Abgeordneten.

Die Bundestagwahl im September 2013 habe gezeigt, so Krückel, dass jetzt wieder ein anderer Trend gegeben sei als noch bei der Landtagswahl im Mai 2012, die für die CDU insgesamt ein desaströses Ergebnis erbracht habe. Krückel merkte aber an, dass die Direktkandidaten – Dr. Gerd Hachen im Nordkreis und er selbst im Südkreis – zumindest deutlich höhere Erststimmenanteile erreicht hätten als die Partei Zweitstimmen. Die vordringlichste Aufgabe für den Kreisvorstand sei nun die Vorbereitung der Kommunalwahl im Mai 2014.

In einem Punkt wurde Krückel politisch: mit Blick auf den Braunkohlentagebau Garzweiler II. Es sei schon „besonderer Zynismus“, wenn das Konzernunternehmen ausgerechnet in der Woche, in der in Immerath die Kirche entweiht werde, Überlegungen zur Reduzierung oder Schließung des ­Tagebaus lanciere, „um Stimmung zu machen“. Er dankte dem Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen und seinem Landtagskollegen Gerd Hachen für die klaren Worte. Wie da vom Unternehmen mit Menschen umgegangen werde, „so was können wir uns nicht gefallen lassen“, betonte Krückel.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert