Umsätze der Industrie deutlich im Plus

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Just in dem Jahr, in dem die Neuauflage zum Standortmarketing der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) unter dem Titel „Spitze im Westen 3.0“ gestartet worden ist, reißt die Serie von erfreulichen Nachrichten der Statistiker zur wirtschaftlichen Entwicklung im Kreis Heinsberg auch zum Jahresende nicht ab.

Kreis Heinsberg. Just in dem Jahr, in dem die Neuauflage zum Standortmarketing der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) unter dem Titel „Spitze im Westen 3.0“ gestartet worden ist, reißt die Serie von erfreulichen Nachrichten der Statistiker zur wirtschaftlichen Entwicklung im Kreis Heinsberg auch zum Jahresende nicht ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt am Montag mitteilte, haben die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe 2013 einen Umsatz von insgesamt 340 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das waren 4,3 Prozent weniger als im Jahr 2008. Ganz anders sieht hingegen der Trend im Kreis Heinsberg aus: Hier gab es einen Anstieg um 26,9 Prozent; der höchste positive Veränderungswert in ganz NRW. Die Umsätze der Industrieunternehmen im Kreisgebiet stiegen von 2,003 auf 2,541 Milliarden Euro. Auch beim Blick auf die Zahl der Industrie­beschäftigten meldeten die Landesstatistiker für den Kreis Heinsberg einen deutlichen Zuwachs: von 9707 im Jahr 2008 auf 10.647 im Jahr 2013. Dieses Plus von 9,7 Prozent stellt den höchsten Anstieg im Regierungsbezirk Köln dar. „Wie immer, muss man mit statistischen Auswertungen vorsichtig umgehen. Der Kreis Heinsberg verfügt über einen relativ geringen Anteil industrieller Unternehmen. Von diesem niedrigen Niveau aus haben wir aber offenbar wieder eine ganz erstaunliche Entwicklung zu verzeichnen“, kommentierte WFG-Geschäftsführer Dr. Joachim Steiner die Zahlen.

„Auch wenn es gut zu unserem Slogan ,Spitze im Westen‘ passt: Für mich ist das Wichtigste an diesen Zahlen nicht, dass wir beim Wachstum der industriellen Umsätze mit Abstand den Spitzenplatz in Nordrhein-Westfalen einnehmen und bei der Entwicklung der Beschäftigten immerhin Platz zwei. Vielmehr zeigt die Statistik, dass unsere Entwicklung in die richtige Richtung geht und dass die Entwicklungsgeschwindigkeit eher hoch ist.“ Steiner verwies auf die große Investition der Lidl-Stiftung mit ihren neuen Lebensmittelproduktionsstätten in Übach-Palenberg, aber auch auf viele kleinere und mittlere Wachstumsprojekte in den Industrie- und Gewerbegebieten der meisten anderen Kommunen im Kreis Heinsberg.

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