Kreis Heinsberg - Umbau der K5 wird zwei Monate früher fertig als geplant

Umbau der K5 wird zwei Monate früher fertig als geplant

Von: Anna Petra Thomas
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Ralf Theissen (6.v.l.) zeigte den Ausschussmitgliedern die Ausgestaltung der Querungshilfe mit Zebrastreifen an der Grundschule in Grebben. Foto: Anna Petra Thomas
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Auch für Menschen mit Sehbehinderung konzipiert: die neuen Querungshilfen der Karl-Arnold-Straße. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Knapp zwei Monate früher als bisher geplant wird die Kreisstraße 5 namens Karl-Arnold-Straße als wichtige Verbindungsachse zwischen Heinsberg und Oberbruch für den Straßenverkehr wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

„In der ersten oder zweiten Novemberwoche wird es soweit sein“, freute sich Ralf Theissen vom Amt für Umwelt und Verkehrsplanung der Kreisverwaltung, der das Projekt betreut hat und die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Verkehr des Kreises bei einem Ortstermin über die aktuelle Situation informierte.

„Das war in meiner Karriere eine der besten Baustellen!“, fügte er gleich stolz hinzu. Dabei lobte er die Kooperation mit der Stadt und mit der Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmungen Dohmen und Frauenrath ebenso wie die mit den Anwohnern und die an die Straße angrenzenden Betriebe. Die Anlieger hätten alle wesentlichen Informationen immer in Form von Postwurfsendungen erhalten, aktuell zudem über die Facebook-Seite des Kreises.

Darüber hinaus werde das Projekt auch finanziell im Rahmen von 3,4 Millionen Euro bleiben. „Mein Schreibtisch war während der gesamten Bauphase beachtlich leer“, erklärte Theissen. Nachträge für ungeplante Kosten habe es keine geben müssen. Warum es nun sogar viel schneller geklappt als vorgesehen, wusste er auch zu erklären: „Wir haben die drei Bauabschnitte nicht nacheinander abgearbeitet, sondern ineinandergreifen lassen.“

Auf einer Strecke von 1,36 Kilometern ist die Karl-Arnold-Straße seit Anfang August 2016 komplett um- und ausgebaut worden. Neben der Sanierung der Straße und dem Bau von Radwegen durch den Kreis war die Stadt Träger der Bauarbeiten für die Gehwege und den Kanal.

Beteiligt waren zudem die Heinsberger Stadtwerke in Bezug auf eine neue Wasserleitung und der Energieversorger Alliander mit einer neuen Stromversorgung auf diesem Abschnitt. Der Kreis erhielt aus dem kommunalen Straßenbauförderprogramm vom Land einen Zuschuss in Höhe von 1,64 Millionen Euro. Die Stadt freute sich für die Gehwege über Fördermittel des Landes in Höhe von rund 138.000 Euro.

LED-Technik und Radar

Die neue Fahrbahn wurde überwiegend dreistreifig gestaltet, sodass sie genügend Raum bietet für Bushalte- oder Abbiegebereiche. Zudem wurden fünf Querungshilfen gebaut, die quasi in drei Bereichen gestaltet sind, sodass sie sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger und Rollstuhlfahrer sowie für sehbehinderte Menschen geeignet sind.

An der Grundschule wird die Querungshilfe zusätzlich mit einem Zebrastreifen ausgestattet. Er sei das Ergebnis eines Vorschlags aus der Bürgerinformations-Versammlung vor Baubeginn, so Theissen. Die bestehende Ampelanlage im Kreuzungsbereich mit Kampstraße und Weißdornweg wurde zudem auf LED-Technik umgestellt und mit einer Radaranlage ausgestattet, die den Verkehr steuert.

Die Fahrbahn Richtung Heinsberg sei während der gesamten Bauphase immer offengeblieben, so Theissen weiter. Nur für das letzte Teilstück von der Ulmenstraße bis zum Sternhaus sei derzeit eine Umfahrung über die Glanzstoffstraße notwendig. „Jetzt sind nur noch die Kosmetiker dran!“, schmunzelte er und zeigte den Ausschussmitgliedern die bereits fertiggestellten Markierungsarbeiten auf der neuen Straße.

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