Ulrich Schirowski wird WFG-Chef

Von: disch
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Der zukünftige Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft: Ulrich Schirowski. Foto: Steindl

Kreis Heinsberg. Ulrich Schirowski aus Hückelhoven, derzeit Geschäftsführer vom Zweckverband Region Aachen, wird am 1. August 2015 neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG). ­Einen Monat später wird der langjährige WFG-Geschäftsführer Dr. Joachim Steiner in den Ruhestand treten.

Schirowski bestätigte seinen Wechsel nach Heinsberg auf Anfrage. Sein zukünftiges Amt in heimischen Gefilden bezeichnete er als „sehr reizvolle Aufgabe“ und „besondere Herausforderung“. Mit der WFG beim Thema Fachkräfteentwicklung nah an den Unternehmen zu sein, dies liegt dem 46-Jährigen am Herzen, ohne andere wichtige Themenfelder wie die Gewerbeflächenentwicklung aus den Augen verlieren zu wollen.

Im Marketing sieht Schirowski die WFG mit der Neuauflage ihrer Kampagne unter dem Titel „Spitze im Westen 3.0“ auf ­einem „sehr guten Weg“. Konkreter will sich der zukünftige WFG-Chef zu seinen Zielen im neuen Job aber erst in zeitlicher Nähe zu seinem Dienstantritt in Heinsberg äußern.

Nach Abitur (Cusanus-Gymnasium Erkelenz) und Bundeswehrzeit hatte Schirowski an der RWTH Aachen Wirtschaftsgeografie und Volkswirtschaftslehre studiert. Seine Magister-Examensarbeit befasste sich mit der Umnutzung ehemaliger Militärflächen, die er vor allem am Beispiel der Selfkantkaserne in Geilenkirchen beleuchtete.

Dass seine damals zu Papier gebrachten Ideen für eine gewerbliche Nutzung von frei werdenden Flächen in die Tat umgesetzt worden sind, „freut mich schon sehr“, blickt er nicht ohne Stolz zurück. Sein beruflicher Weg führte ihn zunächst für fünf Jahre zum Bonn International Center for Conversion: Im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums beriet er von Konversion betroffene Kommunen.

Sechs Jahre lang führte er dann als Mitarbeiter des Beratungsunternehmens Agiplan aus Mülheim an der Ruhr im Düsseldorfer Ministerium das Sekretariat für das Ziel-2-Programm, mit dem insbesondere ehemalige Zechenregionen unterstützt werden. Damals machte er für Agiplan auch Kommunalberatung und betreute so das Projekt Zukunftsinitiative Eifel. Schließlich war Schirowski von 2007 bis 2012 in der Geschäftsführung der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (AGIT) tätig, ehe er nach einer Strukturreform 2013 Geschäftsführer des neuen Zweckverbandes Region Aachen wurde.

Doch schon damals sei hinter den Kulissen für alle Verantwortlichen klar gewesen, so Schirowski, dass sein Weg in den Kreis Heinsberg führen sollte, habe ihn doch Landrat Stephan Pusch für die Steiner-Nachfolge angesprochen. So war sein Vertrag beim Zweckverband von vorneherein bis 31. Juli 2015 befristet.

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