Erkelenz - Übung für den Ernstfall klappt ohne jede Panne

Übung für den Ernstfall klappt ohne jede Panne

Von: cbo
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Erkelenz. Schon von weitem ist der Feueralarm in der Prospex-Werkstatt an der Brüsseler Allee deutlich vernehmbar. Die über 70 Mitarbeiter müssen so schnell wie möglich evakuiert werden und ihren Platz an der vorgesehenen Sammelstelle auf dem Parkplatz einnehmen.

Der um 9.30 Uhr ausgelöste Alarm lässt die Feuerwehr der Stadt Erkelenz in Windeseile anrücken. Löschzüge fahren auf den Parkplatz und bereiten sich direkt auf ihren Einsatz vor. Eine Gruppe begibt sich ins Erdgeschoss, während der Feuerwehrwagen mit Drehleiter in der ersten Etage Menschen aus den Büroräumen retten soll.

Flankiert von den Gruppenleitern verfolgen die Mitarbeiter gespannt das Szenario in und um die Prospex-Werkstatt. Nach gut einer Viertelstunde ist der Einsatz beendet.

Was hier als Simulation seitens der Erkelenzer Feuerwehr erprobt wird, muss im Ernstfall ohne Schwierigkeiten vonstattengehen. Umso zufriedener blickte Feuerwehrchef Wolfgang Linkens nach der erfolgreichen Probe drein. Für den Chef der Erkelenzer Feuerwehr liegt die erste echte Hürde darin, den behinderten Menschen verständlich zu machen, dass sie sich in einer echten Gefahrensituation befinden.

„Die Mitarbeiter reagieren äußerst sensibel auf diese Situation, sodass wir solche Generalproben durchführen müssen, um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können”, sagt er. Natürlich setzt die Erkelenzer Feuerwehr zu dieser Übung nicht ihre gesamte Mannschaftsstärke ein. Im Ernstfall würden wie an Schulen oder Seniorenheimen acht bis zehn Fahrzeuge ausrücken.

Von enormer Wichtigkeit

Dass die Vorbereitung auf so einen Einsatz von enormer Wichtigkeit ist, sieht man daran, dass bereits drei bis vier Monate vor der eigentlichen Übung Gespräche zwischen der Prospex-Werkstattleitung sowie der Feuerwehr stattgefunden haben.

Lobende Worte fand Linkens für die über 70 Mitarbeiter, die sich sehr schnell und diszipliniert verhalten haben.

Nach dem Ende der Feuerwehrübung ging es um die Schulung im Umgang mit dem Feuerlöscher, die auf jeder Etage vorhanden sind. Laut Wolfgang Linkens stehen für die Erkelenzer Feuerwehr pro Jahr acht bis zehn Übungen dieser Art auf dem Plan.

Die Feuerwehrübung auf dem Prospex-Gelände im Erkelenzer Gipco an der Brüsseler Allee zeigte deutlich auf, dass solche Simulationen von äußerster Wichtigkeit sind, um Menschenleben in Extremsituationen zu schützen.
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