Trommler- und Pfeiferkorps mit jugendlichem Elan

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Ehrung für Michael Tocha (Mitte) im würdigen Rahmen während der Gratulationscour durch den Vorstand, Schirmherren und Festredner. Foto: agsb

Heinsberg-Dremmen. 90 Jahre und jung wie eh und je: Das Trommler- und Pfeiferkorps Dremmen strotzt von jugendlichem Elan. Und es ist eine mehr als vorbildliche Jugendarbeit, die den Verein jung hält.

Das 90-jährige Jubiläumsfest wurde zum reinen Jubelfest. Dremmens Bevölkerung würdigte das Wirken des Spielmannszuges; ein ganzer Ort zeigte enge Verbundenheit.

Bereits der Auftakt mit der großen Spielmannsfete lockte die Massen an. Der Jubiläumsverein dankte seinerseits mit einem bunten Rahmenprogramm und Showeinlagen. So reisten unter anderen aus Köln die Domstädter an. Die Musiker hatten mehr als rheinischen Frohsinn im Gepäck und brachten richtig Stimmung in die Mehrzweckhalle. Der Auftakt also war grandios, die tolle Stimmung war dann am nächsten das Gesprächthema.

Der Sonntag war der große Jubeltag. Er begann mit einer umfangreichen Gratulationscour. Alle Ortsvereine gratulierten und boten natürlich auch ein tolles Rahmenprogramm: Der Musikverein spielte auf, die Drömmer Hahne ließen die fünfte Jahreszeit mitten im Frühling aufblitzen, und der Männerchor sang aus vollen Kehlen - der Jubelverein zeigte sich stolz über die Anerkennung von allen Seiten.

Die Festrede hielt Jochen Lintzen, Präsident der Drömmer Hahne. Der sah die Geburtsstunde des Trommler- und Pfeiferkorps im Jahre 1920 durch Johann Schmitz aus Herb und Karl Bender aus Uetterath neben einigen anderen Mitstreitern als Glückgriff: Das Korps wurde schnell zur Einheit, nur acht Jahre nach der Gründung wurde Dremmen in den Niederlanden mit dem „Championat von Holland” ausgezeichnet.

„Disziplin, spielerisches Können und Kameradschaft prägten bereits in jungen Jahren das Vereinsbild, und dies zog sich wie ein roter Faden durch die weiteren Vereinsjahre”, sagte Lintzen. Zwar gab es Mitte der 50-er Jahre leichte Turbulenzen, aber der Verein meisterte diese Talfahrt grandios und fand schnell zu alter Stärke zurück.

„Ohne Euch wäre Dremmen ärmer, ihr seid ein fester Bestandteil unserer dörflichen Gemeinschaft. Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Egal wo Ihr den großen Zapfenstreich spielt ob in Dremmen oder anderswo, dann haben wir alle nicht nur eine Gänsehaut”, so Lintzen in seiner Laudatio. Er beschrieb einen Verein voller Energie und Lebenslust.

Musik klingt aus allen Winkeln

Während der Gratulationscour würdigte der Vorstand mit Ralf Schiffers und Guido Aretz Michael Tocha für 30 Jahre aktives Spielen und viele Verdienste im Vereinswesen. Am Nachmittag gratulierten dann viele Gastvereine, aus allen Ecken und Winkeln des Ortes erklang Spielmannszugmusik. Einige Gastvereine verschönerten zudem den Festzug, Höhepunkt war die große Parade auf der Sebastianusstraße, der Festzug lockte viele Gäste nach Dremmen. An der Mehrzweckhalle gab es das große Spielmannstreffen.
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