Trommler- und Pfeiferkorps Breberen feiert 95. Jubiläum

Von: agsb
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Das Trommler- und Pfeiferkorps Breberen unter der Leitung von Mai Rouschen: Zum 95. Vereinsjubiläum begeistern die Musiker mit der Nacht der Keltern, einem beeindruckenden Konzertabend und einem Umzug durch den Ort mit 18 Gastvereinen. Fotos. agsb Foto: agsb
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Vorsitzender Thomas Nyhsen (r.) würdigte zusammen mit Rolf Brock (l.) vom Kreismusikverband Heinsberg verdiente Mitglieder. Foto: agsb
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Volle Konzentration: Die Trommler aus Breberen begeisterten beim Jubiläumskonzert in der Festhalle Breberen. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. Die fahrbare Baileys-Bar drehte am Freitagabend ihre Runden durch die Festhalle Breberen und musste stetig nachtanken. Und zwar Guinness-Bier. Es war viel los bei der Nacht der Kelten, der Geist Irlands wurde geradezu spürbar. Dafür sorgte auch die Band „Fling“.

Die Nacht der Kelten war der Auftakt zum 95. Jubiläum des Trommler- und Pfeiferkorps Breberen. Zum Jubiläumskonzert am Samstagabend wurden der Ehrenvorsitzende Anton Peters sowie weitere Ehrengäste herzlich begrüßt, diese erlebten ein beeindruckendes Musikfestival unter der Leitung von Mai Rouschen. Der niederländische Dirigent hat seine Handschrift schon lange dem Orchester aufgedrückt.

Mai Rouschen und seine Kollegen versetzten alle Musikfreunde ins Staunen und verzauberten sie mit wunderbarer Musik. Steckte im ersten Konzertteil mit „Riviera“, „Csardas“, „Without You“, „The Lion King“ oder „Music“ schon viel Kraft und Können, so folgte im zweiten Teil ein regelrechtes Musikfestival mit einem brillanten Feuerwerk.

Kurz vor der Pause folgte ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Langjährige Vereinsmitglieder wurden für ihre Treue und Verdienste ausgezeichnet. Die Vereinsnadel in Bronze erhielten Kaja Krümmel-Dreßen, Marcel Reiners, Nico Krükel (am Abend verhindert), Philipp Schöbben und Marie Whrel für 15 Jahre aktives Spielen. Vom Kreismusikverband Heinsberg wurde Rolf Brock herzlich begrüßt. Für Brock war es eine besondere Ehre, im Heimatort den Ehrungspart zu übernehmen. Er hatte die goldene Dirigentennadel im Gepäck und überreichte diese unter großem Applaus an Dirigent Mai Rouschen. Seit nunmehr sechs Jahren ist der Niederländer in Breberen aktiv. Er hat wesentlichen Anteil am Erfolg des Vereins, hat ihn musikalisch weiterentwickelt und zur ersten Klasse der Spielmannsmusik geführt.

Mit Erich Beumers und Frank Herffs standen außerdem zwei Spielmannsleute im Rampenlicht, die jeweils für 20 Jahre Engagement mit der Ehrennadel des Volksmusikerbundes ausgezeichnet wurden. Beide legten nach 20 Jahren das Amt in jüngere Hände, denn der Verein braucht frischen Wind und jüngeres Blut.

Nach der Pause ging das Konzert mit dem „Pirates March“ weiter, anschließend wurde die Titelmelodie aus Robin Hood mit „Everything I do, I do it for you“ einfach traumhaft gespielt, da kamen sogar die anwesenden Mitglieder des Instrumentalvereins Breberen ins Schwärmen. Es folgte „The Music of Queen“ – das Orchester startete voll durch. Mit „Mull of Kintyre“ war das Keltenreich wieder hautnah. Bei „Musik in the Wild West“ schien der Dirigent als Clint Eastwood am Dirigentenpult zu stehen – unvergessene Filmmusik von Ennio Morricone begeisterte das Publikum.

Am Sonntag begrüßten die Breberener bei herrlichem Maiwetter 18 befreundete Spielmannsvereine, wobei das Fluit- en Tamboerkorps Wilhelmina Kerkrade/St. Hubertus Haanrade nicht nur die Jury in Umzug und Parade begeisterte, die niederländischen Freunde gewannen auch den Wettbewerb „Bester Korpsführer“. Nicht nur die Parade war ein Höhepunkt.

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