Trio zeigt seine Arbeiten vereint im Schloss Zweibrüggen

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Die Künstler: Katharina Sauer, Herbert Aretz und Katia Inkiova-Kersten. Foto: Peter Hyden/Künstler-Forum

Kreis Heinsberg. Nachdem das Ausstellungsjahr 2015 im Schloss Zweibrüggen mit einer stark beachteten und sehenswerten Ausstellung der Mitglieder des Künstler-Forums Schloss Zweibrüggen, Hedwig Klee, Horst H. Zocher und Peter Hyden, ausklang, starten wieder drei Mitglieder aus diesem Künstlerkreis mit einer gemeinsamen Ausstellung in das Jahr 2016.

Diesmal finden sich Herbert Aretz, Katia Inkiova-Kersten und Katharina Sauer zu einer Ausstellung zusammen, um ihre eigene Auffassung von Malerei der kunstinteressierten Öffentlichkeit vorzustellen.

Nach dem Ende der Karnevalszeit wird diese Ausstellung vom 14. Februar bis 13. März im Übach-Palenberger Schloss Zweibrüggen der interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein.

Herbert Aretz

Schwerpunkt der künstlerischen Tätigkeit von Herbert Aretz ist das Aquarellieren. Geboren in der Stadt Geilenkirchen, war er nach dem Architekturstudium bei Professor Gottfried Böhm an der RWTH Aachen mehr als drei Jahrzehnte im Führungsmanagement der Landesverwaltung tätig. Da Reisen eine große Leidenschaft von Aretz ist, hält er die Erinnerungen fotografisch fest und setzt diese in Skizzen, Zeichnungen sowie Aquarellbilder um.

Dabei liegt es nahe, dass überwiegend die Architektur im Vordergrund seiner Arbeiten steht. Die Kunsthistorikerin Alexandra Simon-Tönges drückte dies einmal so aus: „Aretz verleiht den mächtigen Industriebauten mit der Technik des Aquarellierens und dem damit verbundenen zarten Farbauftrag eine transparente Leichtigkeit. Er intensiviert die realen Farben des Hochofens und lässt ihn im flirrenden Licht in grüner, roter und lila Farbigkeit erstrahlen. Dadurch wirken die Bauten elegant, fast charmant!“

Katharina Sauer

Katharina Sauer, geboren in Aldenhoven, wohnhaft in Wassenberg, kam durch ihren damaligen Beruf in den 50er Jahren während der Vorbereitung auf ihre Meisterprüfung zum Modezeichnen. Sie bemalte Seide und entwarf daraus exklusive Unikate: Jacken, Blusen, Kleider und Bilder. Inspiriert durch eine Ausstellung Anfang der 70er Jahre, begann sie zu aquarellieren. Durch lasierende Farbaufträge drückt sie Leichtigkeit und Transparenz des Aquarells aus. Blüten faszinieren Betrachter ebenso wie Landschaften, wobei die sich ständig verändernde Wirkung des Lichts einen Einfluss auf das Bild hat.

Ihrem Naturell entsprechend, ist sie nicht auf eine Richtung festgelegt, sondern liebt die Vielfalt und ist neugierig, Gekonntes zu verfeinern und immer wieder Neues auszuprobieren. Sie spielt mit vielen Maltechniken und Motiven. So gehören zu ihrer großen Bandbreite an gestalterischen Elementen Pastell-, Akt- und Porträt-, Acryl- und chinesische Tuschmalerei sowie Bildhauerei.

Katia Inkiova-Kersten

Katia Inkiova-Kersten wurde 1969 in Sofia in Bulgarien geboren. Sie absolvierte dort die Hochschule für schöne Künste mit dem Abschluss als Diplom-Bühnen- und Kostümbildnerin. Ihre Kunst stellt sie seit 1986 international aus. Im Kreis Heinsberg ist sie aufgefallen, weil sie Ikonen malt. Seit einigen Jahren zeigt sie im Gegensatz dazu sehr freie Malerei und Installationen oder macht Aktionen. Dabei ist sie mitunter sehr experimentell. In großzügiger lockerer Malerei werden Verhältnisse wie Soziale Netzwerke, Machtstrukturen oder Idole untersucht und dargestellt.

Immer wieder arbeitet sie mit Collagenelementen oder Rauminstallationen. Sie verbindet Gegensätzliches aus völlig unterschiedlichen Kontexten, um zu zeigen, wie ausgesetzt und hineingeworfen jeder in den Verhältnissen des Lebens und der Umwelt sein kann. Sie versucht in ihrer Landschaftsmalerei, Emotionen darzustellen – ob es sich um das tosende Meer handelt oder ein überladenes Rettungsboot in riesigen Wellen.

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