Trilagon: 105 Einzelstarter und elf Staffeln mit von der Partie

Von: defi
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Auf gut gesicherter Strecke sprinteten die Triathleten per Rad durch Kirchhoven.
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Als letzte Wettkampfdisziplin erwartete die Trilagon-Teilnehmer das Laufen.

Heinsberg. 21 Grad betrug die Wassertemperatur im Lago Laprello am Sonntag; gute Voraussetzungen also für den Schwimmwettkampf beim siebten Trilagon, den der TuS Oberbruch in Zusammenarbeit mit der Stadt Heinsberg ausrichtete.

Im und rund um den Lago kämpften 105 Einzelstarter und elf Staffeln mit jeweils drei Teilnehmern um die begehrten Plätze auf dem Treppchen, wo Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder die Sieger ehrte. Die Organisation dieses Sportevents ließ nichts zu wünschen übrig. Das Team rund um Ralf Weingarten sorgte nicht nur für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe, sondern auch für eine sehr angenehme, sportlich familiäre Atmosphäre. Doris Lind, Vorsitzende der TuS-Schwimmabteilung, gab pünktlich um 11 Uhr den Startschuss für das Hauptfeld. Zahlreiche Zuschauer hatten sich am Seeufer in der Nähe vom Liecker Sportplatz eingefunden und feuerten die Triathleten bei ihrer ersten Wettkampfdisziplin an.

500 Meter quer durch den See kraulten die Schwimmer. Rund um zwei gelbe Markierungsbojen führte die Strecke dann zurück ans Ufer. Bereits nach sechs Minuten und 14 Sekunden hatte Remco de Veen aus dem grenznahen St. Odilienberg wieder festen Boden unter den Füßen. Die ersten Schwimmer des Verfolgerfeldes lagen da schon anderthalb Minuten hinter ihm. Der niederländische Triathlet trat als erster Teilnehmer in die Pedale und bewies auch auf dem Rennrad außerordentliche Qualitäten.

Über 21,2 Kilometer führte die gut abgesicherte Rundstrecke durch Kirchhoven. Bereits in der ersten Runde hatte Remco de Veen eine sichere Führung herausgefahren. Die Freude an diesem von ihm dominierten Rennen stand ihm ins Gesicht geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl jeder Zuschauer „sein letztes Paar Socken“ verwettet, dass Remco de Veen den siebten Trilagon gewinnen würde.

Wer die Wette eingegangen wäre, hätte allerdings barfuß nach Hause gehen müssen. Remco de Veen ging die Luft aus. Er hatte einen platten Reifen und musste aufgeben. Nach dem Radfahren standen beim Volkstriathlon noch 5,7 Kilometer als Laufstrecke auf dem Programm. Nach dem Wechsel vom Rad in die Laufschuhe führte der Kurs auch am Lago vorbei, wo die Veranstalter diesmal den Zieleinlauf eingerichtet hatten.

Viele Besucher feuerten die Athleten an. Noel Fraussen lief nach 21,04 Minuten durchs Ziel. Die Radstrecke hatte er in 33:41 Minuten und die Schwimmdistanz in 8:09 Minuten bewältigt. Mit einer Gesamtzeit von 1:02,54 Stunde erzielte Noel Fraussen von der Triathlon-Vereinigung aus dem niederländischen Stein das beste Tagesergebnis beim Trilagon 2014. Als Einzelkämpferin des TuS Oberbruch war Conny Storms an den Start gegangen. Sie schlug sich wacker und belegte in der Frauen-Altersklasse Jahrgang 94 bis 63 den elften Rang und in der Gesamtwertung Platz 81.

Gemütlicher ging es beim Tretboot-Wettbewerb auf dem Lago zu, den die DLRG Oberbruch mit Unterstützung des TuS Oberbruch nach dem Trilagon allen anbot, die Sport und Spaß miteinander verbinden wollten.

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