Kreis Heinsberg - Trennung: Geschäftsführer Mercks verlässt das Rote Kreuz

Trennung: Geschäftsführer Mercks verlässt das Rote Kreuz

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Wilfried Mercks (57), der fünf Jahre die Geschäfte des DRK-Kreisverbandes Heinsberg als Kreisgeschäftsführer geleitet hat, scheidet zum 31. Juli 2012 aus den Diensten des Wohlfahrtsverbandes aus. Dies teilte das Deutsche Rote Kreuz in einer Presseinformation mit.

Wie vom DRK-Kreisvorsitzenden Dr. Michael Vondenhoff und von Wilfried Mercks selbst am Freitag auf Nachfrage zu erfahren war, habe Mercks um Auflösung des Vertrages gebeten, da er sich anders orientieren wolle. Beide Seiten betonten, dass man nicht im Streit auseinandergehe.

„Zu den besonderen Verdiensten von Herrn Mercks, der ein ausgezeichnetes Netzwerk zu Politik, Verwaltung und Wohlfahrtsverbänden unterhielt, gehörten 2008 die Einrichtung des Henry-Dunant-Saals, der sich bei zahlreichen Veranstaltungen großer Beliebtheit erfreut, sowie im vorigen Jahr der Bau einer Photovoltaikanlage auf der 2007 errichteten Erkelenzer Fahrzeughalle”, so Vondenhoff.

„Mit Herrn Mercks verlieren wir eine Persönlichkeit, die sich stets für die Grundsätze des Roten Kreuzes Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit und Freiwilligkeit eingesetzt hat”, ergänzte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Zoons. „In den fünf Jahren seiner Tätigkeit hat Mercks maßgeblich an der Gestaltung und Fortentwicklung des Kreisverbandes mitgearbeitet.

Nach dem schmerzlichen Verlust des Rettungsdienstes zum 31. Dezember 2006 hat er Aufgabenfelder für den Kreisverband ausgeweitet, so zum Beispiel den Fahrdienst, das Familienbildungswerk und die Blutspende.” Durch engagierte Lobby-Arbeit habe er die teilweise Rückkehr in den Rettungsdienst im ehrenamtlichen Bereich initiiert. „Wir wünschen ihm und uns, dass er auch weiterhin seine Kraft für diese Werte einsetzt”, so Zoons.

Nach Angaben des DRK-Kreisvorsitzenden wird die Geschäftsführerstelle in einem offenen, transparenten Verfahren neu besetzt. Sie werde öffentlich ausgeschrieben, so Vondenhoff. Jeder könne sich bewerben, selbstverständlich auch Mitarbeiter vom DRK.
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