Traditionelles Treffen: Landfrauen feiern im Advent

Von: koe
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Viele Gäste waren wieder zu den beiden traditionellen Treffen im Advent von den Landfrauen im Kreis Heinsberg in den Hilfarther Saal Sodekamp-Dohmen gekommen. Foto: Koenigs
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Bei der Heinsberger Feier: Mit einem Gedichtvortrag stimmte Hildegard Sentis vom Kreisvorstand die Adventszeit ein. Dabei wurden die Kerzen angezündet. Foto: Koenigs
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Bei der Erkelenzer Feier: Das Salonchörchen unter Leitung von Leo Vieten begeisterte das Publikum mit Songs aus den 20er und 30er Jahren. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Ulrike Kamp sprach als Kreisvorsitzende der Landfrauen von einer „lieb gewonnenen Tradition“, dass sich die Landfrauen aus dem Kreis Heinsberg zu ihren Adventsfeiern treffen. In den Hilfarther Saal Sodekamp-Dohmen waren wieder viele Landfrauen gekommen.

Darüber würden sich insbesondere jene Landfrauen freuen, die die beiden Feiern vorbereitet hätten, so Kamp. Freude bereitete aber auch das Erscheinen zahlreicher Ehrengäste, unter ihnen Landrat Stephan Pusch sowie Bürgermeister und stellvertretende Bürgermeister von Städten und Gemeinden.

Wie in jedem Jahr gebe es auch wieder eine Spendensammlung, verkündete die Kreisvorsitzende. Die Ortsvorstände hätten sich diesmal für die Lebenshilfe in Scherpenseel und für das Landfrauenprojekt der Welthungerhilfe entschieden, fuhr Ulrike Kamp fort. Beide Projekte wurden vorgestellt: von Mario Tellers für die ­Lebenshilfe und Irene Sunnus für die Welthungerhilfe.

Auf das vergangene Jahr eingehend, machte die Kreisvorsitzende deutlich, wie vielfältig die Landfrauenarbeit ist. Das Spektrum reiche von Gesundheitsthemen und Praxisseminaren mit dazugehöriger Hygieneschulung über Kulturelles und Kreatives bis hin zur Geselligkeit mit vielen Fahrten und Reisen. Natürlich habe auch die Weiterbildung nicht gefehlt.

Als Höhepunkte bezeichnete sie die Höfetouren und Betriebsbesichtigungen sowie die Präsenz beim Erntedankfest in Wildenrath und beim Bauernmarkt am Haus Hohenbusch. Auch im kommenden Jahr sei der Programmkalender der Landfrauen mit vielen Terminen gespickt, so die Kreisvorsitzende. Auf die Weihnachtszeit überleitend, ging sie insbesondere auf die vielen Engel ein, die in der Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielen würden. Einen besonderen, dem Engel der Langsamkeit, widmete Ulrike Kamp ein Gedicht von Jutta Richter, das sie den Landfrauen vortrug.

Gemeinsam gesungene Lieder, Gedichte, Sketche und vieles mehr prägten das Programm bei den beiden Feiern der Landfrauen – einerseits vorwiegend für Gäste aus dem Bereich Erkelenz und andererseits vorwiegend für Gäste aus dem Bereich Heinsberg.

Grußworte sprachen Pfarrerin Susanne Bronner und Propst Markus Bruns.

Eine besondere Anerkennung ihrer Arbeit erfuhr Maria Nacke-Pollmann, die Geschäftsführerin vom Land­frauen-Kreisverband Heinsberg.

Deutlich spürbar war im Saal die Freude beim Spiel der Sketche. „Beim Arzt“, „Die Bowle“, „Der Brief an den Sohn“, „Herbertchen, der Hirtenjunge“ waren angesagt, und lang anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für so viel Freude am Theaterspiel. Eine Flötengruppe aus Schwanenberg, der Frauenchor Rjabinuschka und der Auftritt des Salonchörchens unter der Leitung von Leo Vieten lockerten das Programm auf.

Lieder wie „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Stern über Bethlehem“ oder „O du fröhliche“ wechselten sich ab mit Gedichten und Lesestücken. Natürlich stärkten sich die Landfrauen in der Pause mit Kaffee und Kuchen, und am Ende verabschiedete die zweite Vorsitzende des Kreisverbandes der Landfrauen, Hildegard Schiffers, die Landfrauen bei beiden Veranstaltungen mit besinnlichen, vorweihnachtlichen Gedanken.

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