Tourist-Service will mit Radwanderangebot punkten

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Das prima ausgebaute Radwegenetz als touristische Stärke: Der HTS wird damit auf mehreren Messen werben. Foto: Stefan Klassen

Kreis Heinsberg. Mit den Stärken der Region, dem Radwandern, Knotenpunktsystem, den touristischen Radrouten, den Wegen entlang von Flüssen und Seen, durch Wälder und gespickt mit sogenannten POIs („Points of Interest“ wie Ausflugszielen , Sehenswürdigkeiten etc.) will der Heinsberger Tourist-Service (HTS) auch auf den Messen und bei Roadshows im Jahr 2016 für die Freizeit-Region punkten.

„Radwandern ist unsere Stärke, die wir im Jahr 2016 und in Zukunft ausspielen wollen“, betont Anita Reinbold, Verantwortliche des HTS für Messepräsentationen. Das kommt nicht von ungefähr. Der Rur-Ufer-Radweg mit Start im Hohen Venn (Belgien) und Ziel in Roermond (Niederlande) ist im Jahr 2015 vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub e.V. (ADFC) mit dem Zweck der Zertifizierung als Qualitätsroute befahren worden und soll künftig im Rahmen eines Förderprogramms ausgebaut und attraktiver gemacht werden.

Zudem werden derzeit Pläne für eine neue Route vorangetrieben, die auf den Boom der E-Mobilität setzt und durch die Freizeit-Region führen soll. „Das ist alles noch in der Mache, aber es beweist: Wir bauen weiter an unseren Stärken“, sagt Anita Reinbold.

Den Start in die Saison markiert die Fiets- en Wandelbeurs (Fahrrad- und Wandermesse) am 20. und 21. Februar, die in diesem Jahr von Amsterdam nach Utrecht wechselt. „Wir kennen die Gegebenheiten noch von der Vakantiebeurs, die wir früher dort besucht hatten“, sagt Anita Reinbold. „Das Einzugsgebiet ist riesig, der Standort Utrecht dem touristisch interessierten Publikum in den Niederlanden bekannt.

Eine spezielle Radmesse hier lässt uns also das richtige Publikum erwarten“, so die Verantwortliche für Messe und Werbung weiter. In Utrecht wird erstmals in diesem Jahr das neue Magazin der Freizeit-Region zum Messeeinsatz kommen; freilich in seiner niederländischen Version (Halle 3, Stand C65).

In der darauffolgenden Woche (25. bis 28. Februar, rund 80.000 Besucher) geht es zur Messe „Fahrrad“ in Essen. Sie findet parallel mit der Reise + Camping statt und gehört zu den Messen mit vergleichsweise großem Publikumsverkehr. (Stand 4B 13)

Zu den bekannten Messe-Highlights gehörte schon in der Vergangenheit der Standort Bonn (6. März). „Die ADFC-Radreisemesse ist für uns sehr wichtig. Einerseits, weil sie thematisch genau passt und deshalb ohne Streuungsverluste genau die richtige Zielgruppe bietet. Andererseits, weil wir hier zum näheren Einzugsgebiet gehören. Hier treffen wir mehr und mehr auf nickende Köpfe, wenn wir von der Rad-Qualität in der Freizeit-Region Heinsberg berichten“, erläutert Anita Reinbold.

Gleiches gelte für den Fahrradtag RadAktiv (2. Juli, etwa 15.000 Besucher) in Düsseldorf, die traditionell draußen stattfinden wird und viele Besucher anlockt. An gleicher Stelle später im Jahr bewirbt sich der HTS für die Ausstellungszeiten (27. und 28. August) des NRW-Tages, bei dem 70 Jahre Nordrhein-Westfalen in der Landeshauptstadt gefeiert werden.

Weitere Aktionen seien möglich, hingen aber vom Terminkalender und den passenden Gelegenheiten ab. Garantiert ist jedoch schon jetzt die Stoßrichtung der Messearbeit. Touristikmanagerin Reinbold: „Vor allem Best Ager und alle Radfreunde wollen wir von unserem Gesamtpaket überzeugen und zeigen, dass die Freizeit-Region mehr als nur einen Besuch wert ist.“

Weitere Informationen gibt es beim Heinsberger Tourist-Service unter Telefon 02452/131415 und im Internet auf www.hts-info.de.

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