Tosender Applaus für „Aladin”

Von: Christian Bosten
Letzte Aktualisierung:
„Aladin und die Wunderlampe”
„Aladin und die Wunderlampe” hieß das Theaterstück, das die Mittelstufen AG des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz gekonnt in Szene setzten. Foto: Koenigs

Erkelenz. Auf eine Reise in „Tausendundeine Nacht” entführte die Mittelstufen-Theater-AG des Cusanus-Gymnasiums die Zuschauer mit „Aladin und die Wunderlampe” im ausverkauften Atrium der Schule.

Nach „Dracula” und „Die Ritter der Tafelrunde” stand nun ein Stück auf dem Programm, das dem 44-köpfigen Ensemble wie auf den Leib geschnitten war.

Um jedem Darsteller zu einer Rolle zu verhelfen, wurde das Stück um einige Szenen verlängert. Ab Januar befand sich die Theater-AG in den Proben zu diesem Klassiker.

Bereits die Einführungsszene auf dem orientalischen Markt zeigt Aladin (Richard Müller) als Straßenjungen, der lieber auf dem Markt herumstreunt als einer Arbeit nachzugehen. Dort trifft er auf die Prinzessin Djamila (Rebecca Stumm), in die sich Aladin gleich verliebt.

Da taucht die machtbesessene Zauberin Bashara (Lisa Dlugosch) auf, die sich einer Wunderlampe bemächtigen will. Ihre Zauberkraft erweist sich jedoch als zu schwach, um die Lampe aus der Höhle zu holen. Sie überredet Aladin, doch der Junge bleibt beim Bergen der Lampe in der Höhle gefangen. Erst mit der Hilfe des Geistes Dschinni (Chiara Post) gelingt es ihm aus seinem Gefängnis zu entkommen.

Von nun an kann sich Aladin jeden Wunsch erfüllen. Bereits der erste Teil der Aufführung regte die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen an. Auch im zweiten Teil konnten die jungen Darsteller begeistern. Mit Hilfe von Dschinni gelangt Aladin als Prinz verkleidet zum Sultan (David Huseyin), den Vater der Prinzessin.

Zunächst scheint alles auf ein glückliches Ende hinauszulaufen, doch die gierige Zauberin lässt den falschen Prinzen auffliegen. In einer dramatischen Schlussszene gelingt es, die Zauberin außer Gefecht zu setzen, wodurch Aladin und die Prinzessin doch noch ein Paar werden.

Mit tosendem Applaus wurde das Ensemble der Mittelstufen-Theater-AG bei der Premiere von „Aladin und die Wunderlampe” vom Publikum bedacht. Die Nachwuchsdarsteller wussten über das gesamte Stück zu überzeugen und transportierten dabei ein Stück Orient ins Atrium des Cusanus-Gymnasiums.

Schulleiterin Rita Hündgen dankte allen Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf dieses aufwendigen Stückes gesorgt hatten. Besonders hervorzuheben war, dass mit Melina Schmitz zum ersten Mal eine Schülerin gemeinsam mit Lehrer Jörg Diepenthal Regie führte.
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