Tolle Stimmung im Zirkus „Zacki Zacki“

Von: defi
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In der Oberbrucher Rurtal-Schule: Wilde Löwen sprangen durch brennende Reifen und begeisterten die Besucher der Vorstellung vom Zirkus „Zacki Zacki“. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Tolle Stimmung, schöne Programmpunkte und eine „dumme Augustine“, die sicherlich auch in einem großen Zirkus für Furore gesorgt hätte: Das war „Zacki Zacki“. Zacki, zacki gingen nicht nur die vielen Darbietungen über die Bühne, hinter der sich ein wunderschön gestaltetes Bühnenbild ausbreitete, „Zacki Zacki“ hieß auch das erfolgreiche Zirkusprojekt der Rurtal-Schule in Oberbruch.

In diesem Schuljahr fand zum zweiten Mal ein Theaterprojekt in der Förderschule des Kreises Heinsberg mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im Rahmen des Landesprogramms Schule und Kultur NRW statt. Das Thema lautete: „Groß und Klein in der Manege der Rurtal-Schule“. Ziel des Projekts war die Aufführung einer kombinierten Theater- und Zirkusvorstellung auf einem schulinternen Fest.

Theaterpädagogin aus Aachen

Für dieses ­Projekt konnte wieder die Theaterpädagogin Martina Quadflieg aus Aachen gewonnen werden. Sie hatte mit Schülerinnen der Vor- und Unterstufe in Anlehnung an das Theaterstück „Die dumme Augustine“ von Otfried Preußler ein neues ereignisreiches Theaterstück erarbeitet. Dabei wurde sie unter anderem von den Lehrerinnen Danuta Kucharczyk, Alice Müllers und Claudia Königs tatkräftig unterstützt.

Heiße Rhythmen

Innerhalb des Theaterstücks gab es eine Zirkusvorstellung. In der vorangegangenen Projektwoche hatte jede Stufe der Rurtal-Schule eine Zirkusnummer einstudiert. Die Vorstufe ließ „gefährliche Tiger“ in die Manege. Einzigartige Zaubertricks zeigten Schüler der Unterstufe. Wagemutige Akrobatik vollführten Schüler aus der Mittelstufe. Mit verschiedenen Materialien jonglierten Schüler der Oberstufe.

Der Mülltonnen-Pop der ­Berufspraxisstufe brachte heiße Rhythmen in die Aula der Schule, die mit begeisterten Zuschauern gefüllt war. Alle Schüler, Lehrer, Freiwilligendienstler und Schulbegleiter hatten bunte Kartons für die Abgrenzung der Manege hergestellt, beeindruckende Kulissen gestaltet und in der Aula eine tolle Zirkus­atmosphäre mit Schmuck, Licht, Musik und Effekten geschaffen.

Natürlich mussten noch weitere wichtige Aufgaben verteilt werden. Vor dem Betreten der Aula wurden die Eintrittskarten kontrolliert. Und es wurden Helfer benötigt, die für den reibungslosen Ablauf der Vorstellung sorgten. Getränke und Popcorn wurden ebenfalls von eifrigen Schülern an das Publikum ausgegeben.

Viel Beifall

Das Lampenfieber vor der Premiere war natürlich sehr groß. Die Schauspieler und Artisten verstanden es aber, das Publikum schnell in ihren Bann zu ziehen. Durch das Programm führten als Zirkusdirektoren Maurice und Schulleiter Volkmar Gilleßen. Zu guter Letzt holten sich alle ihren verdienten Lohn, nämlich viel Beifall, ab. So hatten sich die Anstrengungen und der große Aufwand wirklich bezahlt gemacht. Beeindruckend war auch das Selbstbewusstsein, mit dem die kleinen Darsteller (wie etwa die überwältigende Krankenschwester) ihre Rollen ausfüllten.

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