Wassenberg - Tolle Stimmung beim West-Musiksommer

Tolle Stimmung beim West-Musiksommer

Von: defi
Letzte Aktualisierung:
Die Band Supernatural spielte
Die Band Supernatural spielte in Erinnerung an den Altmeister Carlos Santana Latin Rock vom Feinsten beim West-Musiksommer in Wassenberg. Foto: defi

Wassenberg. Zwei Bühnen, zwei Bands, gute Stimmung und schönes Wetter, das ist der West-Musiksommer in Wassenberg. Im dritten Jahr fand dieses Event auf dem Pontorsonplatz statt. Hermann Kitschen, Vorsitzender des Kultur-Fördervereins Wassenberg ist froh über den gelungenen Ortswechsel vom Roßtorplatz zum Pontorsonplatz.

Der Verein bringt in enger Kooperation mit der NEW/West, der Stadt Wassenberg und der Kreissparkasse diese Veranstaltung auf die Bühnen. Kitschen: „Das Publikum hat den Wechsel sehr gut angenommen, schon im ersten Jahr hatten wir einen Besucherzuspruch, den wir kaum bewältigen konnten.”

Bei der Premiere war eine Band mit dabei gewesen, die auch 2012 schon mit den ersten Songs ihr Publikum in Schwung brachte: die Santana-Coverband Supernatural. Im „Duett” mit der Aachener Party-Stimmungsband „Night in Paris” auf der zweiten Bühne bescherten die Musiker um den Heinsberger Gitarristen Rolf Theb-rath dem Publikum einen abwechslungsreichen Konzertabend, der auch 2012 wieder einmal trocken blieb, allerdings nur was den Regen anbelangte. Für die Bewirtung der Zuschauer war an mehreren Stationen bestens gesorgt. Ob nun direkt beim Mittanzen vor der Bühne oder bequem auf den zahlreichen, noch in letzter Minute erweiterten Stuhlreihen, es wurde ausgiebig gefeiert an diesem schönen Abend. So war es denn auch nicht verwunderlich, dass WestEnergie und Verkehr-Geschäftsführer Markus Palic dem Moderator der Veranstaltung, Markus Peggen, versprach, dass auch 2013 der West-Musiksommer wieder auf dem Pontorsonplatz unter freiem Himmel bei freiem Eintritt stattfinden werde.

Es zeigt sich immer wieder, dass Musiker durchaus in der Lage sind, zu reifen. „Nur jung ist gut” gilt nicht, wie man bei Musikern, die was drauf haben, erleben kann. Die Rolling Stones gibt es immer noch, BAP scheint auch alt, aber nicht müde zu werden, wie Wolfgang Niedecken und seine Band gerade erst in Heinsberg bewiesen haben und auch Carlos Santana hat vor ein paar Tagen seinen 65. Geburtstag gefeiert. Das Durchschnittsalter der Santana-Coverband Supernatural liegt zwar noch etwas unter der 65er-Marke, aber so ganz jung sind „Carlos” Thebrath und seine tolle Truppe auch nicht mehr. Doch sie reifen, wie all diejenigen, die die Band schon bei ihrem ersten Auftritt auf dem Pontorsonplatz erleben durften, feststellen konnten.

Dennoch hätte einer Supernatural fast die Show gestohlen. Ein kleiner Breakdancer nutzte die Gunst der Stunde und legte ein paar akrobatische Tanzeinlagen auf den Rasen vor der Bühne hin. Die Band gönnte dem jungen Kollegen gerne die Aufmerksamkeit und seinen Applaus.

Die acht erfahrenen Supernatural-Musiker kommen aus dem Aachener und Kölner Raum, stehen seit 2004 gemeinsam auf der Bühne und spielen Latin Rock vom Feinsten. Auch wenn Gitarrist Rolf Thebrath diesmal ein Bob Marley-T-Shirt trug, seine Gitarre spielt er zu Ehren des großen Carlos Santana. Die unbändige Spielfreude und atemberaubende rhythmische Geschlossenheit der Band führen den Begriff „Coverband” eigentlich ad absurdum. Die Santana-Songs werden nicht nachgespielt, sondern gelebt. Ganz dicht am Publikum sind die beiden temperamentvollen Sänger der Band Rahal Brimil aus Marokko und Geza Tenji aus Kroatien. Beide sorgen dafür, dass sich die Spielfreude der Band eins zu eins auf das Publikum überträgt.

Im Dank der zwei Bühnen pausenlosen Wechsel mit Supernatural trat die Live-Cover-Band „Night in Paris” auf. Schon beim CHIO in Aachen hatte die achtköpfige Gruppe für Partystimmung gesorgt. Auch in Wassenberg animierten die Musiker mit ihren beiden Sängern Andrea Schiffers und Udo Wieczarkowiecz mit aktuellen Charthits und großartigen Rock- und Pop-Klassikern aus den 70ern, 80ern und 90ern das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen.

Für „Night in Paris” ist Party Programm und Anspruch zugleich. Ob nun englisches Liedgut oder moderner deutscher Pop, die Band verfügt über ein breites Repertoire und konnte sich schnell auf die Musikwünsche der Besucher einstellen. Sänger Udo Wieczarkowiecz: „Hier sind alle gut drauf. Eine sehr gute Atmosphäre. Die Kombination der Bands ist wirklich glücklich gewählt.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert