Heinsberg-Oberbruch - Toho Tenax trotz Katastrophe in Japan im Aufwärtstrend

Toho Tenax trotz Katastrophe in Japan im Aufwärtstrend

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Der Technische Geschäftsführer von Toho Tenax in Heinsberg, Fred Horst, ist zuversichtlich, dass sich das Unternehmen Schritt für Schritt der Vollauslastung nähert. Foto: Rainer Herwartz

Heinsberg-Oberbruch. Sie gehören längst zum Alltag in den Medien und den Köpfen der Bürger, die bedrückenden und immer noch Unheil verheißenden Bilder aus Japan. Erdbeben, Tsunami und die atomare Verseuchung ganzer Landstriche als fatale Folge demonstrieren mit aller Härte, was geschehen kann, wenn unbeherrschbare Naturgewalten sich mit risikoreichem menschlichen Erfindergeist auf dramatische Weise verbünden.

Noch, so heißt es, sei die wirtschaftliche Stellung des Landes allerdings nicht entscheidend gefährdet. Auch das in Heinsberg-Oberbruch produzierende Unternehmen Toho Tenax läuft derzeit noch in ruhigem Fahrwasser, wie der Technische Geschäftsführer Fred Horst auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt.

„Unsere Mutter in Japan ist nicht betroffen. Alle Anlagen bestehen noch und es gibt keine Verletzten unter den Mitarbeitern”, erklärt Horst. Die Zentrale befinde sich zwar in Tokio, doch das eigentliche Werk rund 200 Kilometer südlich davon in Mishima in der Präfektur Shizuoka. Vor allem der Rohstoff für die Kohlenstofffasern, die in Oberbruch hergestellt würden, wird dort produziert.

„Unsere japanischen Kollegen sind zumindest in ihrer näheren Verwandtschaft von der Katastrophe nicht betroffen.” Bei Toho Tenax setze sich derzeit fort, was sich in der letzten Jahreshälfte schon angezeigt habe. „Wir sind in der Aufholjagd, um den alten Stand zu erreichen wie vor der Weltwirtschaftskrise 2008. Es wird besser, aber die volle Auslastung wird in diesem Jahr noch nicht erreicht.” Rund 70 Prozent seien realistisch, meint Horst. Im Hinblick auf die Personalstärke sei die Zahl von 260 bereits wieder gegeben.

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