Kreis Heinsberg - Tischler-Innung Heinsberg feiert Lossprechung ihrer Auszubildenden

Tischler-Innung Heinsberg feiert Lossprechung ihrer Auszubildenden

Von: hewi
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Die Lossprechungsfeier der Tischler-Innung Heinsberg fand in der Erkelenzer Stadthalle am Franziskanerplatz statt. Foto: Wichlatz
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Kreis Heinsberg. Die Tischler-Innung Heinsberg hatte zur feierlichen Lossprechung ihrer Auszubildenden in die Erkelenzer Stadthalle eingeladen. Die Gesellenbriefe überreichten Obermeister Hermann-Josef Claßen und der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Oberstudienrat Andreas Rode.

Der Obermeister ehrte gemeinsam mit Lehrlingswart Gerd Gottschalk auch die Innungssieger. In seiner Begrüßungsansprache hatte Obermeister Claßen erklärt, dass unter den insgesamt 19 Lehrlingen diesmal drei weibliche waren. Claßen stellte das duale Ausbildungssystem mit dem Ausbildungsbetrieb für den handwerklichen Bereich und dem Berufskolleg als Vermittler der theoretischen Kenntnisse heraus.

Das von den Gesellen erlangte qualifizierte Grundwissen biete „die optimalen Voraussetzungen für unseren Handwerksberuf“. Er forderte die Absolventen aber auch auf, „über den Tellerrand hinauszuschauen“ und sich weiter zu qualifizieren. „Nutzt die Basis ­Eurer Tischlerausbildung nicht zum Ausruhen“, mahnte er. „Entwickelt Euch in technischer oder gestalterischer Hinsicht weiter.“

Die ausgestellten Gesellenstücke verfügten über einen eigenen Charakter und spiegelten die Handschrift ihrer Erbauer wider. Kritik sei oft zu hören wegen der Mediennutzung der jungen Generation, die sich zu sehr „auf Facebook und Twitter“ konzentriere und so wesentliche Dinge nicht mitbekomme. Gleichwohl stellte er lobend fest, dass es sehr viele engagierte Jugendliche gebe. An die Eltern appellierte er, in die Ausbildung der Kinder zu investieren. An die frischgebackenen Gesellen gewandt, sagte er: „Nehmt Euren gesunden Menschenverstand und macht etwas aus dem Erreichten!“

Den Gesellenbrief erhielten: Tim Baberski, Selfkant (Ausbildungsbetrieb: Guido Meurers, Selfkant), Wenzel Babor, Übach-Palenberg (Norbert Lauscher, Übach-Palenberg), Thomas Baums, Erkelenz (Mario Peter Müller, Wegberg), Jonas Beckers, Heinsberg (Thomas Hammermeister, Heinsberg), Bastian Bremkes, Hückelhoven (Internationaler Bund West, Alsdorf), Domenic Jansen, Gangelt (Peter Heinrich Beckers, Selfkant), Christoph Kleyer, Wegberg (Karl-Heinz Thissen, Erkelenz), Simon Klos, Erkelenz (FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft, Geilenkirchen), Lauritz Löder, Heinsberg (Johannes Houben, Heinsberg), Dominik Nieren, Geilenkirchen (Image Construction Messe- und Event-Bau, Erkelenz), Jens Oliver Nier, Waldfeucht (Jochen Dautzenberg, Heinsberg), Stefan Nießen, Alsdorf (Jordans Objekt, Übach-Palenberg), Giuliana Ruhrmann, Erkelenz (Stefan Kraik, Erkelenz), Alexander Schall, Heinsberg (FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft, Geilenkirchen), Joschka Schöbben, Heinsberg (Jochen Dautzenberg, Heinsberg), Timo Schreiter, Geilenkirchen (Lorenz Corsten, Geilenkirchen), Isabell Willms, Wassenberg (Hermann-Josef Claßen, Erkelenz), Yannic Hoffmann, Erkelenz (FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft, Geilenkirchen), Tanja Rahn, Heinsberg (Dieter Dreßen, Heinsberg).

Als Innungssieger wurden geehrt: Jens Oliver Nier (1. Sieger), Giuliana Ruhrmann (2. Siegerin) und Lauritz Löder (3. Sieger). Belobigungen erhielten Alexander Schall und Isabell Willms. Die bestgefertigte Arbeitsprobe lieferte Jens Oliver Nier ab. Das bestgeführte Berichtsheft hatte Stefan Nießen.

Verbunden ist die Lossprechungsfeier immer mit der Ehrung der Sieger im Wettbewerb „Die Gute Form – Tischler gestalten ihr Gesellenstück“. Den ersten Platz konnte sich – wie bei der Ausstellungseröffnung bekannt gegeben – Giuliana Ruhrmann mit ihrer Aussteuertruhe in Ahorn/Rüster sichern. Platz zwei belegte Isabell Willms vor Alexander Schall. Belobigungen gab es für Stefan Nießen und Jonas Beckers.

Die Ausbildungsplattfom in der Region Aachen, Düren und Heinsberg: acubi.de

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