Kreis Heinsberg - Tipps für „Kaltluft-Jogger”

Tipps für „Kaltluft-Jogger”

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Kreis Heinsberg. Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Und selbst wenn es draußen friert, kann man joggen gehen. Allerdings gibt es einige Dinge dabei zu beachten.

So raten die Johanniter im Regionalverband Aachen-Heinsberg den „Kaltluft-Joggern”, sich mit einigen Gymnastik- und Dehnübungen aufzuwärmen, bevor es losgeht. So könnten Zerrungen und Muskelverhärtungen vermieden werden.

Katherina Range, Erste-Hilfe-Ausbilderin bei den Johannitern, machte darauf aufmerksam, dass beim „Kaltluft-Joggen” die passende Kleidung besonders wichtig ist: „Funktionswäsche ist zwar nicht der letzte Schrei vom Laufsteg aus Paris, dafür aber zweckmäßig, denn sie verhindert Verdunstungskälte. Beim Ankleiden zu empfehlen ist außerdem das Zwiebelprinzip. Das heißt: Mehrere dünne Schichten werden übereinander getragen.”

Der winterfeste Jogger sollte darüber hinaus auf ein Stirnband oder eine Mütze Wert legen, denn ein Großteil der Körperwärme werde über den Kopf abgegeben.

Um Unfälle zu vermeiden, ist nach Ansicht der Johanniter gerade in den dunklen Wintermonaten Kleidung mit Leuchtstreifen angebracht. So könnten Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer die Sportler leichter und schneller erkennen.

Die Johanniter empfehlen außerdem, bei Fitness im Winter möglichst durch die Nase zu atmen. So werde die kalte Luft gereinigt und angewärmt.

Wer Probleme mit der Nasenatmung habe, könne alternativ auch einen Schal locker um den Mund wickeln.

Katherina Range wies darauf hin, dass der Stoffwechsel in der kalten Jahreszeit anders gefordert werde als im Sommer. „Bei null Grad oder Minustemperaturen verbraucht der Körper mehr Energie. Wir raten deshalb zu einer sport- und wintergerechten Ernährung mit vielen Kohlenhydraten, wenig Eiweiß, gemäßigt Fett und ordentlich Gemüse. Die letzte Mahlzeit vor dem Sport sollte drei Stunden zurückliegen. Mit leerem Magen joggt es sich einfach besser. Und gegen den Durst sollte man keine zu heißen und keine zu kalten Getränke trinken.”

Da es im Winter grundsätzlich mehr Infekte gebe als im Sommer, gelte es, so Katherina Range, sich nicht auf den Weg machen, wenn die Nase schon verstopft sei. „Das führt zu Reizungen der Bronchien. Bei Erkältungen, Grippe, Fieber oder Einnahme von Antibiotika auf keinen Fall trainieren! Sonst droht eine gefährliche Herzmuskelentzündung.”
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