Tihange-Broschüre „ein gutes Ergebnis“

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Sie präsentieren die mit Blick auf das Kernkraftwerk Tihange erstellte Informationsbroschüre: Dezernent Franz-Josef Dahlmanns, Landrat Stephan Pusch und Ordnungsamtsleiter Reinhold Lind (v. l. n. r.).

Kreis Heinsberg. Was passiert bei einem Unfall im Atomkraftwerk Tihange? Welche Auswirkungen gibt es für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerkes? Welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen werden empfohlen? Antworten auf diese Fragen und weitere nützliche Informationen hält eine neue Broschüre bereit, die nach Mitteilung des Kreises Heinsberg ab sofort online unter www.kreis-heinsberg.de als Download verfügbar ist.

Die Papierfassung erhalten Interessierte im Bürger-Service-Center der Kreisverwaltung in Heinsberg an der Valkenburger Straße. Sie sollen in begrenzter Zahl auch in den Rathäusern der kreisangehörigen Kommunen vorhanden sein.

Der Kreis Heinsberg hat die Broschüre zusammen mit den Kreisen Düren und Euskirchen sowie mit Stadt Aachen und Städteregion Aachen herausgegeben und jetzt im Rahmen der Euregio-Wirtschaftsschau in Aachen vorgestellt.

Diese Broschüre vermittelt auf 24 Seiten Allgemeines zum Thema Radioaktivität, aber auch sehr konkret, wie die Warnung der Bevölkerung im Ereignisfall funktionieren oder die Ausgabe von Jodtabletten organisiert werden soll.

„Die Broschüre ist ein gutes Ergebnis und versorgt unsere Bürger mit den wichtigsten Informationen. In der Nachbarschaft zu Tihange liegend, sind wir als Kreis gezwungen, uns mit dem Thema Atomkraft und Radioaktivität auseinanderzusetzen“, so Landrat Stephan Pusch.

Der Kreis Heinsberg hatte sich der Klage der Städteregion Aachen zur Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange und Doel in Belgien angeschlossen sowie eine entsprechende Resolution beschlossen.

Die Vorverteilung der Jodtabletten soll in der Region Aachen – und damit auch im Kreis Heinsberg voraussichtlich im Herbst dieses Jahres erfolgen. Darüber soll die Bevölkerung rechtzeitig informiert werden.

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