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Tierschutzverein warnt vor Giftködern

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Von präparierten Fleischködern angelockt werden Gassi gehende Hunde, freilaufende Katzen, Füchse, Marder und geschützte Greifvögel gleichermaßen.

Kreis Heinsberg. Der Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg ist alarmiert. Von unterschiedlichen Bürgern haben den Tierschutzverein in den vergangenen Wochen Warnungen über ausgelegte Giftköder erreicht, etwa an der Wurm oder in Birgelen, zuletzt auch im Hardter Wald.

Mehrere Hunde sollen bereits gestorben sein, heißt es. Offensichtlich habe es erneut jemand in heimtückischer Weise auf das Leben von Haus- oder Wildtieren abgesehen, teilt der Verein mit. Das Auslegen von Gift - mit Ausnahme der Verfolgung von Mäusen und Ratten - sei kein „Kavaliersdelikt”, sondern eindeutig eine Straftat! Der Tierschutzverein bittet daher um erhöhte Aufmerksamkeit beim Spazierengehen (ob mit oder ohne Hund).

Habe ein Haustier das Gift bereits aufgenommen (Vergiftungserscheinungen sind z.B. starkes Speicheln, Erbrechen, schwankende Bewegung), gelte es, Ruhe zu bewahren und umgehend den Tierarzt aufzusuchen. Vorhandene Reste des Gifts oder Erbrochenes sollten, wenn möglich, mitgenommen werden, um später die Substanz identifizieren zu können.
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