Kreis Heinsberg - Tierschutzverein stellt sich und seine Arbeit vor

Tierschutzverein stellt sich und seine Arbeit vor

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:
12194996.jpg
Tina Ketzler, Bärbel Stangier, Bianka Mai und Denise Wevers (v. l. n. r.) am Beratungsstand des Tierschutzvereins beim Tag der offenen Tür im Tierheim in Kirchhoven an der Stapper Straße. Fotos (2): Bindels Foto: Bindels
12194999.jpg
Auf dem Geschicklichkeitsparcours im Tierheim: Vorführung zur Gehorsamkeit und zur artgerechten Kommunikation zwischen Mensch und Tier.

Kreis Heinsberg. Beim Tag der offenen Tür im Tierheim, zu dem der Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg eingeladen hatte, gab es reichlich Gelegenheit zu Gesprächen sowie zum Kennenlernen der betreuten Tiere.

Der Vereinsvorstand um die Vorsitzende Bianka Mai sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter präsentierten mit vielen Aktionen die Arbeit und die Aufgaben. Das Interesse am Tierheim und den Tieren war riesengroß, wie die große Zahl der Besucher zeigte.

„Seit mehr als 40 Jahren besteht nun der gemeinnützige Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg. Der Verein betreibt das Tierheim an der Stapper Straße in Heinsberg-Kirchhoven. Als Träger dieser privatrechtlichen Einrichtung hat der Verein mit dem ehrenamtlichen Vorstand die Verwaltungs-, Finanz- und Personalverantwortung für das Tierheim“, gab Bianka Mai einen kurzen Überblick.

Das Team setze sich aus Fachpersonal mit abgeschlossener Berufsausbildung als Voll- und Teilzeitkräfte sowie Auszubildenden und Bundesfreiwilligendienstlern zusammen. Die Tierheimleitung sei rund um die Uhr erreichbar.„Zurzeit haben wir circa 120 Tiere in der Betreuung, davon 70 Katzen und 35 Hunde, und der Rest sind Kleintiere“, präzisierte sie in einer kurzen Übersicht.

Im Durchschnitt befassten sich die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer mit circa 800 Tieren pro Jahr, die das Tierheim zeitweise versorge. Das Hauptanliegen liege in der Vermittlung der Tiere in ein neues Zuhause. 60 Prozent der ins Tierheim eingelieferten Tiere seien sogenannte Fundtiere, die durch die kommunalen Behörden zur artgerechten Unterbringung dem Tierheim übergeben würden.

Deren Kosten seien durch die gesetzliche Pflichtaufgabe des Kreises und der Kommunen gedeckt. Die übrigen 40 Prozent seien private Abgabetiere. Deren Kosten wie auch die Renovierung der mittlerweile 30 Jahre alten Einrichtungen müssten durch Spenden, Schutzgebühren und Zuwendungen gedeckt werden.

Besonders am Herzen lag der Vorsitzenden das Projekt Notfallhilfe-Schutzengel, mit dem durch Unfall verletzte Tiere ärztliche und operative Hilfe bekommen könnten. Mit einer Patenschaft und einer damit verbundenen Spende könnten die tierischen Notfallpatienten dann die rettende Behandlung erhalten, beschrieb Bianka Mai dieses Engagement im Tierschutz. Ganz aktuell sei eine solche Unterstützung für eine junge Katze namens Mira notwendig.

Neben der Tiersegnung durch Pfarrer Martin Jordans konnten sich die Besucher an diesem Tag der offenen Tür an vielen Ständen informieren oder Nützliches für den Tierbedarf erwerben. Mit Demonstrationen der Gehorsamsausbildung oder dem sportlichen Parcours bei der Beschäftigung der Vierbeiner lernten Hundebesitzer Beispiele für eine gelungene Hundeführung kennen. Für das leibliche Wohl der Besucher war ebenso gesorgt.

Wer Interesse an der Unterstützung von Verein oder Mitarbeit beim Tierheim hat, kann dies über eine Kontaktaufnahme unter Telefon 02452/7773 oder im Internet unter www.tierheim-heinsberg.de.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert