Tierschutzverein: „Fälle von Tierquälerei nehmen offenbar zu”

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Kreis Heinsberg. „Die Fälle von Tierquälerei nehmen offenbar auch in unserer Region immer mehr zu”, meldete jetzt der Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg.

Alleine innerhalb der beiden Monate April und Mai seien dem Tierheim in Heinsberg-Kirchhoven vier Fälle von Tierquälerei bekannt geworden.

Zwei dieser armen Kreaturen habe das Tierheimteam aufgenommen. Der Tierschutzverein berichtete: „Eine Hündin, die ins Tierheim gebracht wurde, war in einem verwahrlosten Zustand. Die Hündin trug einen fast bis zum Boden reichenden Scheidentumor mit sich. Sofort wurde die nette Hündin operiert und erholt sich nun sehr gut auf einer Pflegestelle. Gleichzeitig kam ein weiterer Hund ins Tierheim, der augenscheinlich zeitlebens ausschließlich an der Kette gehalten worden war. Das Halsband war dem armen Hund tief in das Fleisch eingewachsen. Es konnte nur operativ entfernt werden.”

Zudem seien in zwei Fällen Katzen betroffen gewesen, teilte der Tierschutzverein mit. In Wegberg sei eine Katze vorsätzlich mit einem Luftgewehr beschossen worden. Die Folge: gravierende Verletzungen und zwei notwendige Operationen, um sie vor dem Tod zu retten.

In Heinsberg-Unterbruch sei jüngst - in unmittelbarer Nähe - zu einem Wohngebiet eine Hauskatze erschossen worden. In diesem Bereich sei das Schießen vermeintlich streunender Tiere gesetzlich verboten, so der Verein. Die Katzenhalter hätten die Polizei verständigt und Anzeige erstattet.

Der Tierschutzverein bittet die Bürger, sich in solchen Fällen an das Tierheim zu wenden. Anonymen Hinweisen werde ebenfalls nachgegangen. Das Tierheimteam rät zudem dazu, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Kontakt: Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg, Tierheim, Heinsberg-Kirchhoven, Stapper Straße 85, 02452/7773, Öffnungszeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 16 Uhr, sonntags von 10 bis 12 Uhr; mittwochs und feiertags geschlossen.
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