Thum harrt in der Warteschleife aus

Von: kl
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Erkelenz. Der im Bau befindliche Kreisverkehr im Bereich Aachener Straße / Gewerbestraße Süd wird mit den Stadtwappen von Erkelenz, Bad Windsheim und St. James verschönert.

Dieser Beschluss kam bei der Sitzung des Partnerschaftskomitees erneut zur Sprache. Klaus Ruetz aus Lövenich hatte angeregt, auch das Wappen von Thum im Erzgebirge auf dem Kreisel zu verewigen. Schon seit Jahren bestünde eine enge Freundschaft zwischen Lövenich und Thum. Da sei es doch angebracht, dies Freundschaft ebenso zu dokumentieren wie die Städtepartnerschaft zu St. James in der Normandie oder wie die Städtefreundschaft mit Bad Windsheim in Franken.

Auf den kleinen, aber feinen Unterscheid wies unter anderem Reiner Merkens hin: „Mit St. James und Bad Windsheim gibt es schriftliche Vereinbarungen über die Zusammenarbeit.” Zwischen Lövenich und Thum gebe es zwar freundschaftliche Beziehungen, aber keine offiziell und öffentlich besiegelte Partnerschaft. Sollte es einmal, so verständigte sich das Komitee, zu einer schriftlich fixierten Partnerschaft kommen, könnte ein Wappen von Thum auf dem Kreisel erwogen werden.

Mithin harrt Thum in der Warteschleife aus, derweil die Vorbereitungen für den Bau der Wappen, die aus bunten Steinen wie ein Mosaik zusammengesetzt werden, im Gange sind. Wie Bürgermeister Peter Jansen erläuterte, habe er Sponsoren gefunden, die die Betonplatten stiften, auf die die drei Wappen zusammengesetzt werden. Die Platten werden dann in der Mitte des Kreisverkehr eingebaut.

Schüler der Europaschule, die intensiven Kontakt zu St. James unterhält, werden mit französischen Austauschschüler das Wappen der Partnerstadt zusammenstellen. Das steinerne Puzzle mit dem Motiv aus Bad Windsheim werden Schüler der Hauptschule Erkelenz-Mitte verwirklichen. Wegen des langen Winters sind die Bauarbeiten in Verzug geraten. Derzeit hinken sie zwei Monaten hinter dem Zeitplan her, sagte Jansen. Er hofft, spätestens Anfang Juni den Kreisverkehr freigeben zu können.
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