Temposünder auf den „Discorouten”

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Kreis Heinsberg. Auch in der vergangenen Woche hat die Kreispolizeibehörde wieder verstärkte Kontrollen zum Schutz junger Menschen im Straßenverkehr durchgeführt.

Abends und nachts wurden zahlreiche junge Verkehrsteilnehmer überprüft. Da gerade in dieser Altersgruppe überhöhte Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache ist, waren die Polizisten auch mit Radarmessgeräten und Laserpistolen unterwegs.

Hauptsächlich auf den sogenannten „Discorouten” im Kreisgebiet stellten die Beamten an den beiden Einsatztagen fest, dass sich insgesamt 98 Fahrer nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten hielten. 74 mussten ein Verwarnungsgeld zahlen, gegen 24 Autofahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, das auch Punkte in Flensburg zur Folge haben wird.

Drei Verkehrsteilnehmer müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen. Auch wurden zwei Fahrer angehalten, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt und Anzeige gegen sie erstattet.

Die Polizei wies darauf hin, dass die Kontrollen fortgeführt werden, da sie zur Reduzierung der Verkehrsunfälle und damit zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer unerlässlich seien.

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