Teddybärkrankenhaus: Die Angst vor dem Arzt nehmen

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Kinder im Alter von drei bis neun Jahren können am Samstag, 15. Oktober, ihre verletzten oder kranken Kuscheltiere behandeln lassen. Das Team von Jugendrotkreuz und Deutsches Rotes Kreuz freut sich auf viele junge Besucher.

Erkelenz. Was kleine Patienten erleben, wenn sie vom Kinderarzt untersucht oder im Krankenhaus behandelt werden, durchleben Kinder im Alter von drei bis neun Jahren spielerisch im Teddybärkrankenhaus des Jugendrotkreuzes (JRK), das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit Material und Rettungswagen unterstützt wird.

Es öffnet am Samstag, 15. Oktober, von 10 bis 16 Uhr zum fünften Mal seine Tür in der DRK-Geschäftsstelle, Zur Feuerwache 8.

Die jungen Besucher können ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere mitbringen und gesund wieder mit nach Hause nehmen. Schirmherr ist Hans-Josef Mertens vom Vorstand der Kreissparkasse Heinsberg. Der neue JRK-Kreisleiter Carsten Kohnen ist für die Organisation verantwortlich.

„Das Teddybärkrankenhaus wird mit durchschnittlich mehr als 100 Besucherkindern mit Kuscheltieren gut angenommen“, äußert er sich zufrieden, „das bestärkt uns darin, das Angebot weiter fortzusetzen.“ Auch Ärzte gäben immer wieder positive Rückmeldungen zu Kindern, die bereits dort waren. „Sie wissen schon, was bei einer Untersuchung auf sie zukommt und was sie machen müssen“, sagt Kohnen, „wir erklären ihnen alles.“

Von Anmeldung, über Ambulanz, Röntgen, Operationssaal bis zur Apotheke lernen die Kleinen alle Bereiche kennen. Das Besondere dabei ist, dass die kuscheligen Freunde fachmännisch genäht und im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten repariert werden. Damit am Besuchstag alles gut vorbereitet ist, haben die Ehrenamtler bereits Plakate aufgehängt, Sponsoren gesucht, Kindergärten und Schulen angeschrieben sowie bei Ärzten und Apotheken nach Sachspenden gefragt.

Als Unterstützung des Projektes, bei dem Kinder auf angenehme Weise ihre Angst vor Arzt- oder Krankenhausbesuch verlieren, können darüber hinaus Erzieher oder Lehrer das Thema „Was passiert, wenn ich krank bin?“ in Projektarbeit weiter vertiefen, so die Organisatoren.

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